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post-season recovery

(Wiederherstellung nach der Saison)

Zur Notwendigkeit und Gestaltung der Erholungs- und Wiederherstellungsphase im Sport nach der Wettkampfperiode. Das Übergehend er notwendigen Pausen führt zu chronischer Überlastung, z.B. durch Mängel im Mineralsalzhaushalt, was einschneidende Folgen haben kann. Im Langstreckenlauf gilt es außerdem, sich nicht durch die sogenannte "Runners' high" von der Notwendigkeit des Einlegens einer Pause abhalten zu lassen. Zu empfehlen ist das De-Training, d.h. das langsame Reduzieren der Belastung (aktive Erholung) dem danach die passive Erholung folgt. Eine solche Erholungspause sollte bei Kindern und Jugendlichen den gesamten Sommer- und Winterferienzeitraum einnehmen. Junioren und Senioren sollten diese Phase auf mindestens einen Monat ausdehnen, dem sich dann ein leichtes Aufautraining anschließt (im Winter zur Vorbereitung auf die Crosssaison, im Juli zur Vorbereitung auf die Bahnsaison). Einer zwangsläufig auftretenden Gewichtszunahme in dieser Zeit sollte nicht entgegengewirkt werden, sie ist wichtig und ein Zeichen der Erholung des Körpers. Wichtig ist auch die psychische und mentale Wiederherstellung. Verf. geht auf die Besonderheiten von Nachwuchsathleten einerseits und ausentwickelten Athleten andererseits bezüglich der Wiederherstellungsbedürfnisse ein.
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Bibliographische Detailangaben
Schlagworte:
Notationen:Trainingswissenschaft
Veröffentlicht in:Track & field coaches review
Sprache:Englisch
Veröffentlicht: 1997
Ausgabe:Gainesville 97(1997)2, S. 26 - 30
Dokumentenarten:Artikel
Level:hoch mittel