Resident team proposal: Beyond 2000
Verf. versucht eine realistische Analyse des seit 1994 umgesetzten Programms sowie erforderlicher Veränderungen für Spitzenleistungen der Amerikaner im Schwimmsport über das Jahr 2000 hinaus.
Es wird analysiert, was Sportler davon abhält, sich dem Programm anzuschließen (z.B. das campartige, stark reglementierte Training in Colorado Springs) bzw. was getan werden kann, um die Attraktivität des Programms für die Sportler zu erhöhen.
Zum Langstreckenprogramm:
Es werden gezielt Langstreckler bereits im Nachwuchsalter ausgesucht, zusammengefaßt und gefördert (6-10 Sportler im Altersbereich 13-15 Jahre bei den Mädchen bzw. 15-19 Jahre bei den Jungen).
Auf Grund der Höhe ist Colorado Springs (CS) gerade für Langstreckler interessant.
Zur Vorbereitung auf 2004 (kurze Zusammenfassung der Schwerpunkte der Ausführungen des Verf.):
Es wird ein zweietappiger Prozess vorgeschlagen (Januar 2001 bis August 2002 und September 2002-September 2004). Stufe 2 erreichen nur noch die Sportler, die unter den Top 16 der Welt bzw. Top 2 bei den Staffeln vertreten sind. Anhand bestimmter Kriterien sollten 6-8 Lang- und 12-16 Mittelstreckenschwimmer selektiert werden. Während die 1. Etappe als Entwicklungsphase betrachtet wird, gilt die zweite als direkte Vorbereitung auf Athen 2004.
Zusätzliche ergänzende Programme können geschaffen werden, wenn das Hauptprogramm irgendwo für den Nationaltrainer Lücken aufweist.
1. Associate Resident Team Athlete Program (ART)
Inkludierung zusätzlicher NM-Mitglieder in das Training in CS unter bestimmten Auflagen und Voraussetzungen für das Erreichen einer hohen Effektivität (siehe Text).
2. Coach Mentoring Program
Einbeziehung einer Reihe von Trainern in das Umfeld der NM. Kurzlehrgänge in CS mit kleinen Gruppen von Trainern (6-8).
3. Club Visitation Program
Zusammenarbeit mit und Besuch von Clubs durch den Nationaltrainer.
4. Coach Consulting Program
Schaffung von Interaktionsmöglichkeiten Trainer- Nationaltrainer mittels Regelungen für Kontakte mittels Telefon, E-Mail oder persönlicher Art.
Für die Umsetzung dieser Ziele und Programme werden umfassende Organisationsstrukturen vorgeschlagen.
In Lehrgängen beispielsweise sollen den Trainern dieses Programme nahegebracht werden. Außerdem soll für die Trainer ein Informations- und Konsultationsforum im Internet geschaffen werden. Die involvierten Körperschaften (ICAR, USOC, Trainer, Sportler) sollen festgelegte Wege der Zusammenarbeit beschreiten. Den Trainern soll umfangreiche Hilfe auch über Soft- und Hardware zuteil werden.
Das Training des Sportlers soll zwischen Heim- und Nationaltrainer abgestimmt werden.
Die Gesamtzahl der über diese Programme betreuten Sportler sollte nicht höher als 14 sein. Bei 12-14 Sportlern sollte ein ständiger Assistenztrainer angestellt werden.
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| Subjects: | |
|---|---|
| Notations: | management and organisation of sport endurance sports |
| Published in: | American Swimming Magazine |
| Language: | English |
| Published: |
Fort Lauderdale
1999
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| Issue: | 1 |
| Pages: | 20-22 |
| Document types: | article |
| Level: | advanced intermediate |