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Swimmer's shoulder - current opinion

Die Studie präsentiert den gegenwärtigen Kenntnisstand zum Problemkreis "Schwimmerschulter", wobei der Schwerpunkt auf Fragen Ätiologie, klinischen Merkmalen sowie der Korrelation der klinischen Befunde zu möglichen Verletzungsrisiken liegt. Eingegangen wird zudem auf Prävention und Therapie (kausal, operativ). Fazit: Zur Verringerung der Prävalenz von Schulterbeschwerden sind nationale präventive Programme erforderlich. Dazu gehört z.B. ein streng kontrolliertes Krafttraining vor der Geschlechtsreife sowie eine Schwerpunktlegung auf das Techniktraining und nicht auf hohe Umfänge. Auch sollte über neue Trainingsmethoden nachgedacht werden, da Steigerungen der Belastungsumfänge nicht mehr möglich sind. Wenn der "Kilometerschrubberei" nicht Einhalt geboten wird, werden auf Dauer nur noch wenige Athleten durchhalten, die extrem belastbar bezüglich hoher Umfängen sind und diese ohne physiologische Übertrainingssysmptome, Immunschwächen, ohne chronische Verletzungen und ohne die Einnahme anaboler Steroide überstehen.
© Copyright 1997 Proceedings XII FINA World Congress on sports medicine, April 1997 Göteborg, Sweden. All rights reserved.

Bibliographic Details
Subjects:
Notations:biological and medical sciences endurance sports
Published in:Proceedings XII FINA World Congress on sports medicine, April 1997 Göteborg, Sweden
Language:English
Published: 1997
Edition:Göteborg: FINA / Svensk Simförbundet (Hrsg.), 1997. - S. 487 - 497: 28 Lit.
Document types:book
Level:advanced intermediate