Measurement of climatic heat stress at outdoor venues for endurance events at the Atlanta Olympic Games, 1996
Während der OS in Atlanta 1996 wurden auf 4 Sportanlagen klimatische Hitzebelastungsmessungen durchgeführt: LA, Beachvolleyball, Moderner Fünfkampf und Tennis.
Ergebnisse:
- Die klimatische Hizebelastung war etwas wärmer als während der OS in Barcelona 1992. Im Vergleich zum normalen Wetter in Atlanta war die Maximaltemperatur am Tag im Durchschnitt etwas niedriger als normal und die Minimaltemperatur während der Nacht etwas höher.
- Der verwendete weiße beim Beachvolleyball blieb kälter als die Strahlungstemperatur (BGT) um mehr als 5.5°C und wurde von den barfußspielenden Sportlern gut toleriert.
- Die Bodenoberfläche der Anlage für den Modernen Fünfkampf reflektierte ebenfalls die Hitze ausreichend (1.2°C weniger als die BGT).
- Der Belag für die LA absorbierte die Hitze 1-2°C über der BGT. Der Tennisbelag absorbierte mehr Hitze, d.h. 6°C mehr als die BGT.
- Die optimale Wettkampfzeit für Langstreckendisziplinen wäre am Morgen oder Mitte des Abends, wo Feuchtigkeit und Trockentemperatur optimal sind, den HSI (Klimatischer Hitzebelastungsindex) so gering wie möglich zu halten.
- Sportler der Sprung- und Wurfdisziplinen leiden weniger an Hitzeerkrankungen. Der Grund ist ihre unterbrochene Belastung und die Fähigkeit, optimaler Flüssigkeit aufzunehmen.
© Copyright 1999 Sports Medicine, Training and Rehabilitation. Taylor & Francis. All rights reserved.
| Subjects: | |
|---|---|
| Notations: | biological and medical sciences endurance sports |
| Published in: | Sports Medicine, Training and Rehabilitation |
| Language: | English |
| Published: |
1999
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| Edition: | Berkshire 8(1999)4, S. 321 - 346, 6 Abb., 3 Tab., 9 Lit. |
| Document types: | article |
| Level: | advanced intermediate |