Lumbar bone mineral density in adolescent female runners
Gesucht wurde nach signifikanten Unterschieden in der lumbalen Knochenminerakdichte (BMD) oder bei verschiedenen Hormonen bei drei Gruppen erwachsener Läuferinnen: 10 amenorrhoische Läuferinnen, 10 eumenorrhoische Läuferinnen und 10 eumenorhoische Kontrollprobandinnen.
Alle amenorrhoischen Läuferinnen hatten im letzten Jahr weniger als fünf Menstruationsperioden (Schnitt 2,4). der Wochentrainingsumfang der Läuferinnen lag bei etwa 58,2 km/Woche.
Untersucht wurden die lumbale Knochenmineraldichte, zehn Hormone, der prozentuale Körperfettanteil sowie die Ernährungsgewohnheiten.
Ergebnisse und Schlußfolgerung:
Es traten keine signifikanten Unterschiede in der lumbalen Knochenmineraldichte auf. Dennoch wurden die erwarteten Tendenzen beobachtet: Verglichen mit den Kontrollpersonen tendierten die amenorrhoischen Läuferinnen zu einer niedrigeren, die eumenorrhoischen Läuferinnen zu einer höheren BMD. Obwohl signifikante Unterschiede in der Konzentration bei fünf Hormonen gefundn wurden, bewegten sich alle Hormonmittelwerte im normalen Bereich. Die Kalziumaufnahme war bei allen Probandinnen zu niedrig.
In der konkreten Studie mit der gegebenen kleinen Probnandenzahl traten keine signifikanten Unterschiede in der BMD auf, wobei ein länerer amenorrhoischer Zustand in signifikant niedrigeren BMD bei amenorrhoischen Läuferinnen resultieren kann.
© Copyright 1998 The Journal of Sports Medicine and Physical Fitness. Edizioni Minerva Medica. All rights reserved.
| Subjects: | |
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| Notations: | biological and medical sciences endurance sports |
| Published in: | The Journal of Sports Medicine and Physical Fitness |
| Language: | English |
| Published: |
1998
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| Edition: | Torino 38(1998)3, S. 234-239, 1 Abb., 3 Tab., 33 Lit. |
| Document types: | article |
| Level: | advanced intermediate |