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The disconcerting dilemma of distance swimming in the United States of America

Beleuchtung der Situation fehlender Langstreckler im US-Schwimmverband aus persönlicher Sicht des Verf. sowie unter Hinzuziehung verschiedener Trainermeinungen. Ein sehr wichtiger Aspekt sind einerseits soziale bzw. gesellschaftliche Probleme (z.B. Rechtssprechung bezüglich "körperlichen Missbrauchs", berufstätige Eltern, "weiche" Eltern, Attraktivität von Mannschaftssportarten), die dazu führen, dass heute gar nicht mehr genügend Sportler in Sportarten wie dem Schwimmen zur Verfügung stehen. Ein zweiter wichtiger Faktor ist das Training bzw. die Belastungsaufteilung in den verschiedenen Energiesystemen (Aufteilung bei Verf. bzw. Trainingsparameter siehe Tab. S. 24). Verf. glaubt, der heutige Belastungsaufbau dient nicht der Entwicklung von Langstreckenspezialisten. Persönlich hält Verf. anaerobe Belastungen für äußerst gefährlich. Er vertraut auf das Konzept: Leistung durch Ausdauer und bevorzugt daher das aerobe Ausdauertraining, insbesondere im Hinblick auf eine langfristige Entwicklung des Sportlers. Ein weiteres Übel ist das Fehlen verschiedener, stark individuell geprägter Trainingsprogramme (z.B. der Strecke oder dem Alter entsprechend). Die zu stark anaerob ausgerichteten Trainingsprogramme führen gewiss nicht zur Entwicklung von Langstrecklern und könnten außerdem weitere Probleme hervorrufen (z.B. Ausbildung einer weniger effektiven Technik sowie biomechanischer Fehler oder frühe, aber nicht dauerhafte Erfolge).
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Bibliographic Details
Subjects:
Notations:endurance sports
Published in:American Swimming Magazine
Language:English
Published: Fort Lauderdale 1997
Issue:3
Pages:23-25
Document types:article
Level:advanced intermediate