Alcohol use and behaviors in women long-distance race participants reporting a history of bulimia and/or anorexia nervosa

Untersucht wurden die Zusammenhänge zwischen durchgemachten Eßstörungen und Alkoholproblemen und dem aktuellen Alkoholverhalten bei Langstreckenläuferinnen. 398 Beteiligte Läuferinnen (R) an einem 20-Meilen-Straßenlauf wurden diesbezüglich mit in einer Gesundheitsorganisation engagierten gleichaltrigen Nichtsportlerinnen (CP) verglichen. Im Ergebnis der Befragungen und Analysen ergab sich: Zehn Prozent der Läuferinnen (4,1% der Kontrollpersonen) berichteten über durchlebte Eßstörungen. Die Läuferinnen, die an Bulimia nervosa ohne Anorexia erkrankt waren, berichteten verstärkt über eine eigene Schuld am Trinken, über Vorkommnisse wegen Trunkenheit am Steuer, Alkoholismus und das Hilfesuchen zur Überwindung des Alkoholproblems als andere Läuferinnen oder die Kontrollpersonen ohne Eßstörungen. Die bulimischen Läuferinnen berichteten jedoch weder über aktuelle Alkoholprobleme nochüber Gelegenheits-Trinken. Fazit: Bei Läuferinnen mit einer Bulimia nervosa-Vergangenheit ist die Wahrscheinlichkeit, Alkoholprobleme gehabt zu haben, größer als bei den anderen Probandinnen, es gibt jedoch keinerlei Unterschiede im aktuellen Alkoholverhalten.
© Copyright 1998 The Journal of Sports Medicine and Physical Fitness. Edizioni Minerva Medica. All rights reserved.

Bibliographic Details
Subjects:
Notations:biological and medical sciences endurance sports
Published in:The Journal of Sports Medicine and Physical Fitness
Language:English
Published: 1998
Edition:Torino 38(1998)2, S. 142- 148, 5 Tab., 35 Lit.
Volume:38
Issue:2
Pages:142-148
Document types:article
Level:advanced intermediate