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Distance swimming: The disconcerting dilemma of distance swimming in the United States of America

Zur schwachen Situation im USA-Schwimmsport (auf den langen Strecken). Einige grundlegende Ursachen - nicht nur im Schwimmen - sind genereller, sozialer Natur, z.B.: - Eltern sind heute weicher zu ihren Kindern und sind weniger bereit, ihre Kinder im Leistungssport zu unterstützen. - Sind beide Eltern berufstätig, kommen die Kinder häufig gar nicht mit dem organisierten Sport in Berührung. - Teamsportarten sind attraktiver für viele Kids. - Die olympische Anerkennung von Spielsportarten nimmt anderen Sportarten die Talente. Tabelle 1 (S. 58) fasst die vom Verf. eingesetzten Trainingskategorien zusammen bzw. ergibt ein Bild seiner Trainingsklassifizierung als Grundlage für das tägliche Training. Achtung: Anaerobes Training ist die gefährlichste Kategorie! Verf. glaubt an "Power durch Ausdauer". Zu stark anaerob ausgerichtetes Training gefährdet eine langfristige hohe Leistungsfähigkeit im Schwimmen. Bezogen auf Tab. 1 hält Verf. die Kategorien EN3 (aerob, Hf 160-max), SP1 (anaerob) und SP2 (anaerob) für am gefährlichsten. Die einzelnen Kategorien werden erläutert. Verf. schlussfolgert, dass es zwar tatsächlich viele soziale Gründe für eine Stagnation und fehlenden Nachwuchs im Schwimmsport gibt, die Hauptursachen jedoch in der Gestaltung des täglichen Trainings zu finden sind. Ein anaerob ausgerichtetes Trainingskonzept wird nie Langstreckenschwimmer hervorbringen. Außerdem führt ein solches Training zu Technik-Veränderungen, die sich langfristig nicht nur bei den Langstrecklern negtiv auswirken.
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Bibliographic Details
Subjects:
Notations:endurance sports
Published in:Australian Swimming Coach
Language:English
Published: 1997
Volume:13
Issue:6
Pages:56-59
Document types:article
Level:advanced intermediate