High altitude and intensive training affect immunological parameters of elite swimmers
Zielstellung:
Untersuchung von Veränderungen immunologischer Parameter während Höhentrainings der australischen Olympiamannschaft im Schwimmen 1996.
Methoden/Probanden:
Von 10 Schwimmern (5 Männer, 5 Frauen, Durschnittsalter 21 Jahre) und 8 Kontrollpersonen (Mannschaftsbetreuer, die mit im Höhentrainingslager waren, Durchschnittsalter 37 Jahre) wurden vor und nach einem 21-tägigen Höhentrainingslager (mittlerer Trainingsumfang 200 km) in Flagstaff (2102 m) Blutproben entnommen. Bestimmt wurden: Leukozyten, Hämoglobin, Thrombozyten und Leukozyten-Untergruppen. Weiterhin wurde die blastogenetische Reaktion
der peripheren Blutleukozyten auf con-A oder Lipopolysaccharid untersucht.
Ergebnisse:
Nach dem Höhenaufenthlat sank der Leuko-spiegel signifikant, in der Schwimmergruppe deutlicher als bei den Kontrollpersonen (38% zu 3%). Nur Hämoglobin der Kontrollgruppe erhöhte sich sign. nach dem Höhenaufenthalt. In keiner Gruppe waren die Thrombozyten verändert. In beiden Gruppen sank nach dem Aufenthalt die Con-A-induzierte Blastogene signifikant, in der Schwimmgruppe jedoch weniger (32 zu 56%). Die LPS-induzierte Blastogenese war nur bei den Schwimmern erhöht (33%).Nach dem Höhenaufenthalt wurde eine Abnahme in der Zellexpression HLA-DR (33% Schwimmer, 20% Kontrollpersonen) und ein Anstieg in der CD4-Expression (16% nur Schwimmer) beobachtet.
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| Subjects: | |
|---|---|
| Notations: | biological and medical sciences endurance sports |
| Published in: | International Journal of Sports Medicine |
| Language: | English |
| Published: |
1998
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| Edition: | Stuttgart 19(1998)Suppl. 3, S. S214 |
| Document types: | article |
| Level: | advanced intermediate |