Quantification of the competition-induced increase in heart rate during 10-, 21- and 42-km races
Zielstellung:
Ermittlung, ob der wettkampfbedingte Anstieg der HF (HRdiff) durch die Rennnintensität oder die wahrgenommene Anstrengung während des Rennens beeinflußt wird.
Probanden/Methoden:
Männliche Läufer, die mindestens pro Woche 60km liefen, unterzogen sich 4 Tage vor einem 10km- (n=6), 21km- (n=6) oder 42km-Rennen (n=5) einem VO2max-Test. 2 Tage vor dem Rennen absolvierten sie einen Lauftest, um die Beziehung zwischen Laufgeschwindigkeit und HF unter Nichtwettkampfbedingungen zu ermitteln (r=0.98).
Ergebnisse:
Die mittleren HF während des 10-, 21- und 42km-Rennens betrugen entsprechend 163+/-13, 166+/-10 und 156+/-6 Schläge/min. Diese entsprachen 90+/-5, 93+/-4 und 84+/-4% der HFmax (Laborwerte). Die Probanden liefen die Rennen bei entsprechend 74+/-5, 75+/-4 und 64+/-7% der max. Laufgeschwindkeit, gemessen im VO2max-Test. Die HFdiff betrugen entsprechend 20+/-7, 15+/-7 und 19+/-13 Schläge/min.
Die von den Probanden empfundene Anstrengung nach dem Lauftest und nach dem Rennen unterschied sich nicht.
Schlußfolgerung:
HF während des Wettkampfs sind höher als die HF bei den gleichen Geschwindigkeiten unter Nichtwettkampfbedingungen. Diese HFdiff ist unabhängig von der Laufgeschwindigkeit und kann durch die unmittelbar nach dem Rennen eingeschätzte wahrgenommene Anstrengung nicht erklärt werden. Die während Wettkampfbelastung gemessene HF ist kein genauer Meßparameter für die Belastungsintensität.
© Copyright 1998 Journal of Sports Sciences. Taylor & Francis. All rights reserved.
| Subjects: | |
|---|---|
| Notations: | biological and medical sciences endurance sports |
| Published in: | Journal of Sports Sciences |
| Language: | English |
| Published: |
1998
|
| Edition: | London 16(1998)special issue, S. S110 |
| Document types: | article |
| Level: | advanced intermediate |