Strength training in female distance runners: Impact on running economy

Die Studie untersuchte die Auswirkungen eines zehnwöchigen Krafttrainingsprogramms auf die Laufökonomie bei 12 Ausdauerläuferinnen, die nach dem Zufallsprinzip einem kombinierten Ausdauer- und Krafttrainingsprogramm (ES) oder einem reinen Ausdauerprogramm zugeordnet wurden. Das Training umfaßte für beide Gruppen steady-state-Laufen an 4-5 Tagen/Woche mit Umfängen von 20-30 Meilen/Woche. Die ES-Gruppe absolvierte zusätzlich an drei Tagen in der Woche Krafttraining mit Gewichten. Es erfolgten Vor- und nach dem Experiment Untersuchungen der Parameter VO2max, Laufökonomie (Laufband), Köärperbau und Kraft. Mittels ANOVA wurden die Werte auf signifikante Unterschiede zwischen und innerhalb der Gruppen analysiert. Ergebnis: Die ES-Gruppe erzielte signifikante Steigerungen der Kraft sowohl im Oberkörperbereich als auch in den unteren Extremitäten. In beiden Gruppen lagen keine Unterschiede im VO2max und Körperbau vor. Die Laufökonomie erhöhte sich nur in der ES-Gruppe signifikant. Schlußfolgerung: Zusätzlich zum Ausdauertraining stattfindendes Krafttraining führt zur Verbesserung der Laufökonomie bei trainierten Langstreckenläuferinnen, hat jedoch wenig oder keinen Einfluß auf VO2max oder Körperbau.
© Copyright 1997 The Journal of Strength and Conditioning Research. National Strength & Conditioning Association. All rights reserved.

Bibliographic Details
Subjects:
Notations:endurance sports
Published in:The Journal of Strength and Conditioning Research
Language:English
Published: 1997
Volume:11
Issue:4
Pages:224-229
Document types:article
Level:advanced intermediate