Influence of sports discipline on shoulder rotator cuff balance

(Einfluß von Sportarten auf das Gleichgewicht der Schulterrotatorenmanschette)

Es wurde die isokinetische Schulterrotationskraft in 4 Probandengruppen gemessen: 12 Nichtsportler, 12 Läufer, 15 Tennisspieler und 12 Baseballspieler (gesamt n=51). Die Messungen wurden sitzend mit einer Abduktion von 45° der Schulterblattebene bei 60, 180 und 300°/s für beide Schultern durchgeführt. Ermittelt wurden maximales Drehmoment und mittlere Kraft, und von diesen Werten wurde das Verhältnis von internen/Externen Rotation berechnet. Ergebnis: Der Intergruppenvergleich ergab eine Progression des Verhältnisses in bezug zu den Sportarten. Nichtsportler und Läufer wiesen Verhältnisse in Nähe der für Nichtsportler beschriebenen auf (1.3 bis 1.5). Die Tennisspieler hatten Verhältnisse in der Nähe von 1.5, die Baseballspieler dagegen von 1.6 bis 2.2. Der Vergleich zwischen dominanter und nichtdominanter Schulter erbrachte keine sign. Unterschiede bei den Tennisspielern und unter bestimmten Bedingungen höhere Werte für die dominante Seite bei den Nichtsportlern (180°/s) und Läufern (300°/s). Bei den Baseballspielern war das Verhältnis bei der dominanter Seite systematisch höher.
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Bibliographische Detailangaben
Schlagworte:
Notationen:Biowissenschaften und Sportmedizin
Veröffentlicht in:Medicine & Science in Sports & Exercise
Sprache:Englisch
Veröffentlicht: 1997
Jahrgang:29
Heft:11
Seiten:1400-1405
Dokumentenarten:Artikel
Level:hoch mittel