Lower extremity alignment and risk of overuse injuries in runners
Bei 304 Marathonläufern wurden Ausrichtungsmessungen durchgeführt sowie Daten zu Trainingspraxis und Verletzungen über 12 Monate erfaßt. Die Messungen umfaßten: Wölbungsindex (AI), Fersenvalgus (HV), Knie-Tuberkel-Sulcus-Winkel (TSA), Knievarus (KV) und Beinlängendifferenz (LLD).
Die Ergebnisse zeigten sowohl bivariat als auch multivariat wenig enge statistische Beziehungen zwischen den Messungen und dem Verletzungsrisiko: linker AI mit Hamstring-Verletzungen, rechter AI mit Schienbein-V., rechter HV mit Rücken-V., linker TSA mit Fußgelen-V., KV mit Hüft-V., und LLD mit Rücke-, Fuß- und Fußgelenlverletzungen. Geringe statistische Beziehungen wurden ebenfalls zwischen anderen Trainings- und anthropometrischen Faktoren und Verletzungen gefunden: Belastungsumfang und Hamstring-V., Intervalltraining und Schienbein-V., Bodenbelag und Rücken- sowie Oberschenkel-V., Schuhwahl und Fuß- bzw. V. insgesamt.
Es wird geschlußfolgert, daß die Beinausrichtung kein großer Risikofaktor für Laufverletzungen war.
© Copyright 1997 Medicine & Science in Sports & Exercise. Lippincott Williams & Wilkins. All rights reserved.
| Subjects: | |
|---|---|
| Notations: | biological and medical sciences endurance sports |
| Published in: | Medicine & Science in Sports & Exercise |
| Language: | English |
| Published: |
1997
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| Edition: | Indianapolis 29(1997)10, S. 1291 - 1298, 3 Tab., 23 Lit. |
| Document types: | article |
| Level: | advanced intermediate |