Ammonia metabolism in sprint swimming
(Ammoniakstoffwechsel im Sprintschwimmen)
Anliegen der Studie:
- Beschreibung des Ammoniak-Stoffwechsels nach Sprints im Schwimmen allgemein,
- Aufdecken von Unterschieden der NH3-Formation zwischen Sprintern und Nicht-Sprinter in Abhängigkeit von der durchschnittlichen Schwimmgeschwindigkeit ("power-output"). Probanden und Methode:
Probanden waren 19 Club-Schwimmer (Tab. 2), getestet wurde über 15, 25 und 50m Freistil (maximal). Dazwischen lagen Pausen von 10 bzw. 15 min. Blutproben wurden vor und unmittelbar nach den Sprints entnommen.
Ergebnisse und Schlußfolgerungen:
Es gab signifikante Unterschiede zwischen den Sprintern und den Nicht-Sprintern in der Leistung, im NH3-Maximum nach 50m und im NH3-Quotient über 25 und über 50m.
Signifikante Unterschiede gab es auch zwischen den NH3-Maxima im Vergleich der 50 und 15 sowie der 50 und 25m. Die NH3-Veränderung war im 15-m-Test am stärksten ausgebildet.
Die NH3-Kinetik unterschied sich im Vergleich der 50 und 15 sowie der 50 und 25m, nicht aber im Vergleich der 15 und 25m. Der Ammoniak-Stoffwechsel im Sprintschwimmen unterstützt die energetischen Anforderungen, die hauptsächlich durch PCr-Phosphorylation und Glykolyse abgedeckt werden. Die höheren NH3-Werte in der Gruppe der Sprinter unterstützten die Vermutung, daß diese Konzentrationen einem unterschiedlichen Muskelfaserprofil zuzuschreiben sind.
© Copyright 1997 Symposiumsbericht Kölner Schwimmsporttage 1996. Alle Rechte vorbehalten.
| Schlagworte: | |
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| Notationen: | Biowissenschaften und Sportmedizin Ausdauersportarten |
| Veröffentlicht in: | Symposiumsbericht Kölner Schwimmsporttage 1996 |
| Sprache: | Englisch |
| Veröffentlicht: |
1997
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| Ausgabe: | Bockenem: Fahnemann, 1997, S. 199-204: 7 Abb., 3 Tab., Lit. |
| Dokumentenarten: | Buch |
| Level: | hoch mittel |