Effects of fatique and gender on running mechanics
Es wurden Videoaufnahmen von den Olympischen Marathonläufen 1992 in Barcelona vom Kilometer 33 und 41 analysiert, um den Einfluß der Ermüdung auf die Laufkinematik zu untersuchen und diesen zwischen den Geschlechtern zu vergleichen.
Beide Punkte befanden sich auf flachem Terrain, jedoch kurz unmittelbar vor und nach einem beträchtlichen Anstieg von 65 m. Von den 15 besten Läufern jedes Rennens wurden 12 Läufer und 13 Läuferinnen untersucht. Es wurde eine 2 dimensionale Bestimmung der kinematischen Variablen vorgenommen, die Zyklus- und Gelenkwinkelmerkmale beim Aufsetzen der Ferse (HS), Abdruck der Zehen (TO) und des Bewegungsumfanges (ROM) umfaßte.
Die höheren Geschwindigkeiten bei den Männern (4.8 zu 4.1 m/s) waren die Folge von größeren Schrittlängen, aber gleichen Schrittfrequenzen im Vergleich zu den Frauen. Ungeachtet der relativ gleichen Schrittfrequenz bei den Untersuchungspunkten und zwischen den Geschlechtern waren bei den Läuferinnen Knie-ROM und max. Winkelgeschwindigkeit signifikant größer, während die Kniewinkel beim HS und TO deutlich gebeugtere Positionen hatten und die Fußgelenkwinkel beim HS mehr plantar gebeugt waren, wenn die Läufer ermüdet waren.
© Copyright 1997 Medicine & Science in Sports & Exercise. Lippincott Williams & Wilkins. All rights reserved.
| Subjects: | |
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| Notations: | technical and natural sciences endurance sports |
| Published in: | Medicine & Science in Sports & Exercise |
| Language: | English |
| Published: |
1997
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| Edition: | Indianapolis 29(1997)5, Suppl., S. S82 |
| Document types: | article |
| Level: | advanced intermediate |