Effects of training volume on sleep, psychological and selected physiological profiles of elite female swimmers
Es wurden Schlaf und psychologische Veränderungen bei 7 nationalen Schwimmerinnen (19+/-2 Jahre) während einer Wettkampfsaison untersucht und zwar zu Beginn, während der maximalen Trainingsperiode (Peak) und nach einer Vorwettkampftrainingsreduzierung (Tapering). In jeder Phase wurden polysomnographische Messungen durchgeführt, Körperbau, psychologische Parameter und Schwimmleistung ermittelt.
Ergebnis: Einschlaflatenzzeit (SOL), Erwachzeit nach dem Einschlafen, Gesamtschlafzeit (TST) und REM-Schlafzeit waren in allen drei Trainingsphasen gleich. Der SWS-Schlaf bildete einen hohen Anteil des Gesamtschlafes zu Beginn (26%) und zum Peak (31%9 der Trainingssaison und war nach dem Tapering signifikant vermindert (16%). Damit wird die Theorie bestärkt, daß der Bedarf an wiederherstellendem SWS-Schlaf bei reduzierter physischer Anforderung abnimmt. Die Anzahl der Bewegungen während des Schlafes war bei höherem Trainingsumfang signifikant größer, was auf Schlafstörungen hindeutet. Im Gegensatz zu anderen Untersuchungen verschlechterte sich bei einer Reduzierung des Trainingsumfanges und /oder einem unmittelbar bevorstehenden Wettkampf die Stimmung.
© Copyright 1997 Medicine & Science in Sports & Exercise. Lippincott Williams & Wilkins. All rights reserved.
| Subjects: | |
|---|---|
| Notations: | social sciences biological and medical sciences endurance sports |
| Published in: | Medicine & Science in Sports & Exercise |
| Language: | English |
| Published: |
1997
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| Edition: | Indianapolis 29(1997)5, S. 688 - 693,3 Tab., 51 Lit. |
| Document types: | article |
| Level: | advanced intermediate |