Influence of time of day on the anxiolytic effects of exercise

Es werden Angstzustandsreaktionen in Beziehung zum Laufen zu verschiedenen Tageszeiten untersucht. 30 Probanden (15 Männer, 15 Frauen), die regelmäßig morgens (n=10), mittags (n=10) und abends) (n=10) liefen, absolvierten 3 Laufeinheiten zu den Zeiten 6.00-8.00 Uhr, 11.00-13.00 Uhr und 16.00-18.00 Uhr. Weiterhin wurden Probanden verglichen, die zu ihrer bevorzugten Zeit liefen (n=18) und die abweichend zu ihrer bevorzugten Zeit liefen (n=11). Dauer und Geschwindigkeit der Läufe entsprachen der individuell bevorzugten Belastungshöhe. Der berechnete Stoffwechselverbrauch unterschied sich zwischen den drei Trainingsläufen nicht, jedoch zwischen den Geschlechtern. Die abhängigen Variablen waren: Angstzustand, empfundene Anstrengung, Herzfrequenz, Trommelfelltemperatur und Blutdruck. Ergebnisse: 1. Der Angstzustand war bei Läufern, die regelmäßig am Morgen, Mittag oder Abend liefen, signifikant vermindert. Diese anxiolytische Wirkung trat bei Männern und Frauen ungeachtet der Tageszeit, an der gelaufen wurde, auf. 2. Die anxiolytischen Wirkungen waren bei Läufern ähnlich, die beständig zu ihrer bevorzugten Zeit liefen, im Vergleich zu denen, die abweichend von ihrer bevorzugten Zeit liefen. 3. Die empfundene Anstrengung war bei Läufern, die regelmäßig morgens, mittags oder abens liefen, nicht von der Tageszeit abhängig.
© Copyright 1997 International Journal of Sports Medicine. Thieme. All rights reserved.

Bibliographic Details
Subjects:
Notations:social sciences biological and medical sciences endurance sports
Tagging:TAG
Published in:International Journal of Sports Medicine
Language:English
Published: 1997
Edition:Stuttgart 18(1997)3, S. 161 - 168, 7 Tab., 21 Lit.
Document types:article
Level:advanced intermediate