3-D biomechanical analysis of sprint hurdles at different competitive levels

Bei vier verschiedenen Wettkämpfen(Britische Meisterschaft und Grafschaftswettkämpfe) wurde die Hürdenüberquerung von Männern und Frauen unterschiedlichn Leistungsniveaus mittels 3D-Videoaufnahmen analysiert. Insgesamt wurden 28 Versuche digitalisiert (50 Hz). Ergebnisse: Die leistungsstärkere weibliche Gruppe überquerte Hürden mit einer großeren Absprungspositionsweite, was einen kleineren Absprungwinkel ermöglichte. Dieses resultierte in einer höheren horizontalen Geschwindigkeit als in der schwächeren Frauengruppe. Bezogen zur horizontalen Verschiebung des KSP vom Absprung bis zur Landung trat die maximale KSP-Parabel bei 54+/- 7% und 55+/-6% vom Absprung bei den beiden Männergruppen und 54+/-7% und 51+/-3% vom Absprung bei den beiden Frauengruppen auf. Weder zwischen den männlichen und weiblichen Gruppen noch zwischen den Geschlechtergruppen traten signifikante Unterschiede auf.Das würde bedeuten, daß die relativen Peaks bei den unterschiedlichen Parabelverläufen auf einemähnlichen Niveau liegen, obgleich die absoluten Peaks zu unterschiedlichen Positionen bei den verschiedenen Gruppen auftreten. Der grund dafür ist unklar. Weiterhin wird geschlußfolgert, daß beim Männer-Hürdensprint ca. eine vertikale Geschwindigkeit von 1.7 m/s zur erfolgreichen Überquerung der Hürde notwendig ist und die leistungsstärkeren Läuferinnen die Hürde spitzwinkliger, weiter weg und mit höherer horizontaler Geschwindigkeit angehen als leistungsschwächere Läuferinnen.
© Copyright 1997 Medicine & Science in Sports & Exercise. Lippincott Williams & Wilkins. All rights reserved.

Bibliographic Details
Subjects:
Notations:technical and natural sciences strength and speed sports
Published in:Medicine & Science in Sports & Exercise
Language:English
Published: 1997
Edition:Indianapolis 29(1997)2, S. 231 - 237, 4 Abb., 4 Tab., 12 Lit.
Document types:article
Level:advanced intermediate