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Introduction to sprinting

(Einführung in den Sprint)

Beitrag wurde gehalten im Rahmen des XX. Kongresses der Europäischen Leichtathletik-Trainer-Vereinigung "Die Rolle der Schnelligkeit in der Leichtathletik" in Rom vom 6.-7. Januar 1996. Erläuert werden die drei Grundprinzipien des "Speed Dynamics" genannten Trainingssystems, daß den Sprint als Fähgigkeit betrachtet, die erlernt und entwicklet werden muß: 1. Verfolgen eines Mehrfach-Ebenen-Trainingsplans mit besonderem Augenmerk auf dem neurologischen System, 2. "Übung macht dauerhaft" (Ausprägen eines dynamischen Stereotyps durch stetige Wiederholungen), 3. Training nach dem "Gesamtheit-Teil-Gesamtheit-Muster". Nach dieser Erläuterung werden die neun für den Erfolg unabdingbaren Komponenten eines Sprintrennens dargelegt. Erwärmung, Start, Beschleunigung, Übertragung, Höchstgeschwindigkeit, Halten des Geschwindigkeitslevels, Finish, Zieleinlauf und Beenden des Rennens, Erholung und Wiederherstellung. Es folgt eine detaillierte Beschreibung zahlreicher psychologischer, physiologischer, technischer und taktischer Tests innerhalb dieses Systems sowie die Darlegung der verschiedenen Komponenten des Trainingsprogramms mit praktischen Empfehlungen für effektive Methoden ihrer Umsetzung. Eine wichtige Rolle spielt dabei das sogenannte Kontrasttraining (Mittel zur Umformung des einfachen Sprints in ein plyometrisches Mittel zur Schnelligkeitsentwicklung, Widerstandstraining). Eine wichtige Regel im Kontrasttraining besagt: Die normalen Trainingswerte sollten nie um mehr als 10% übertroffen werden! Mögliche Trainingsmittel und -methoden werden erläutert.
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Bibliographische Detailangaben
Schlagworte:
Notationen:Kraft-Schnellkraft-Sportarten
Veröffentlicht in:New Studies in Athletics
Sprache:Englisch
Veröffentlicht: 1996
Ausgabe:Monaco 11(1996)2-3, S. 93-113, 6 Abb.
Dokumentenarten:Artikel
Level:hoch mittel