3026355

Training implications of stride length analysis

Verf. bevorzugt anstelle eines Trainingsregimes nach dem Muster schwer-leicht eine ausgeglichene Belastungsgestaltung, die täglich Schwellenläufe oder Tempoläufe erfordert. Verf. kam zu folgenden Schlüssen: 1. Die Laufbewegung ist in ihrer elemantaren Form eigentlich ein Springen bzw. eine Serie gesteuerter Hüpfer. 2. Eine erhöhte Sauerstoffaufnahme würde einen längeren Sprung pro Schritt ermöglichen. 3. In dieser Tatsache liegt auch der Unterschied zwischen Läufern unterschiedlicher Leistungsniveaus: Aufgrund eines höheren Sauerstoffaufnahmevermögens legen sie bei gleicher Schrittfrequenz pro Schritt eine längere Strecke zurück. 4. Bei einem auf diese Weise weiter ausgeführten "Sprung" (=Schritt) wird eine größere Weite mit jedem Abdruck erzielt, seine Porsition zum KSP verändert sich dadurch nicht. 5. Voraussetzungen für die Herausbildung dieses längeren Sprunges sind erhöhte Beinkraft, erhöhte Flexibilität sowie eine erhöhte Sauerstoffaufnahme. Eine Fallstudie zeigt, daß für eine Tempoerhöhung (z.B. im Wettkampf oder Endspurt) durch lediglich geringfügige Steigerungen der Schrittfrequenz aber eine deutliche Erhöhung der Schrittlänge erreicht wird. Wie kann dies (die erforderliche Erhöhung der Schrittlänge im Wettkampf) trainiert werden? Zum Beispiel durch mehr Schnelligkeitstraining, plyometrisches Training und spezielle Übungen. Diese Traininbgsformen haben jedoch wenig mit der Erhöhung der Sauerstoffaufnahme zu tun. Hier zeigen Steady-State-Läufe bei 85% mit 1:00/Meile über dem 5-km-Wettkampftempo größere Wirkung. Verf. setzt häufig lange Intervalläufe ein, um das WK-Tempo zu simulieren, er vermeidet beinahe jedes Schnelligkeitstraining während der Crossaison. Guttrainierte Sportler benötigen während des schnellen Intervalltrainings zwischen den meist 4 Wiederholung zwischen den langen Intervallen Pausen von 60-90s, bei längeren Pausen trainiert der Sportler meist unter WK-Tempo. Somit ist diese Form des Trainings eine hervorragende Rennsimulation. Derartige lange Intervalle (z.B. 4x1320y oder 4x 3/4Meile) werden jeden zweiten Dienstag absolviert, den Dienstag dazwischen werden Pick-up-Runs absolviert, die ein optimales Trainingsmittel zur Verlängerung der Schrittlänge sind. Eine wichtige Rolle spielt die Zahl 83: Die beste Läuferin des Verf., Kim Mortensen, trainiert sowohl bei 83% ihres Renntempos als auch mit 83% ihrer Schrittlänge. Physiologische Parameter wie %Vo2max oder HFmax spilen im Training bei Verf. nur eine sehr geringe Rolle.
© Copyright 1997 Track Coach. Track & Field News. All rights reserved.

Bibliographic Details
Subjects:
Notations:technical and natural sciences endurance sports
Published in:Track Coach
Language:English
Published: 1997
Issue:138
Pages:4403-4405
Document types:article
Level:advanced intermediate