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Forty years on - are women's performances approaching their male counterparts?

Analysiert wird die Leistungsentwicklung sowohl der Männer als auch der Frauen in den leichtathletischen Kurz- und Mittelstrecken in den vergangenen 40 Jahren. Dabei soll aufgeklärt werden, weshalb Frauen dabei fortgesetzt so deutliche Leistungssteigerungen erreichten und wie sich diese Trends zukünftig fortsetzen werden. Der Analyse für einzelne Disziplinen wird jeweils eine Prognose für das Jahr 2016 beigefügt. Die Analyse, die zwar nur die Entwicklung der Weltrekorde einbezog, ergab, dass sich die Lücke zwischen Männer- und Frauenleistung immer mehr verringert hat, wenn auch in den letzten 20 Jahren immer langsamer. Mit zunehmender Streckenlänge verringert sich diese Lücke immer mehr, über die Ultradistanzen beträgt sie weniger als 10 %. Aus physiologischer Sicht sind die Männer bezüglich Kraft und Schnellkraft bevorteilt. Die Verf. glauben, dass daher Frauen niemals absolut bessere Leistungen in den Kraft-/ Schnellkraftdisziplinen erreichen werden. Aber sie könnten zukünftig die Leistungslücke zu den Männern bis auf 10 % vermindern. Auch zukünftig wird es insbesondere auf Grund modernster Trainingsmöglichkeiten sowie vor allem finanzieller Motivation sowohl bei den Männern als auch bei den Frauen eine Leistungsentwicklung geben, die jedoch langsamer als in der Vergangenheit vonstatten gehen wird. Jeder neue Rekord wirkt dabei als Katalysator für andere, diesen übertreffen zu wollen.
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Bibliographic Details
Subjects:
Notations:training science endurance sports strength and speed sports
Published in:Athletic Coach
Language:English
Published: Birmingham 1996
Volume:30
Issue:3
Pages:20-22
Document types:article
Level:advanced intermediate