Fatigue-influenced changes to sprinting technique
(Ermüdungsinduzierte Veränderungen in der Sprint-Technik)
Ermüdungsinduzierte Veränderungen der Technik im Sprint lassen sich prinzipiell wie folgt zusammenfassen:
- Verringerung von Bewegungsamplitude und Geschwindigkeit der Beine,
- Verringerung der Vortriebskraft,
- Erhöhung der Bremskraft des Führbeines,
- Verstärkte vertikale Verschiebung der Hüfte.
Ziel der Untersuchungen war die Aufdeckung von Veränderungen in der Sprinttechnik sowie der externen mechanischen Leistung während Ermüdungsphasen.
Unter anderem wurden untersucht: Geschwindigkeit, Schrittlänge, Schrittfrequenz, externe Leistung, Verschiebung des KSP.
Ergebnisse:
In unkompensierten Ermüdungsphasen während der Endphase eines Sprintrennens wurden folgende Veränderungen gefunden:
- Die positive externe Arbeit verringert sich, während die negative Arbeit steigt.
- Die Winkelverschiebung und die Geschwindigkeit des Oberschenkels verringen sich, während sich der Bremseffekt beim Fußaufsetzen erhöht. Letzteres ist das Ergebnis einer längeren Abbremsdauer sowie einer Verringerung der longitudinalen Geschwindigkeit des KSP.
- Der Kniegelnkwinkel vergrößert sich beim Aufsetzen des Fußes. Da dies nicht durch die verringerte Laufgeschwindigkeit zu erklären ist, scheint es ein spezifischer Faktor der unkompensierten Ermüdungsphase zu sein.
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| Schlagworte: | |
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| Notationen: | Naturwissenschaften und Technik Kraft-Schnellkraft-Sportarten |
| Veröffentlicht in: | Sprints&Relays |
| Sprache: | Englisch |
| Veröffentlicht: |
1995
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| Ausgabe: | Mountain Viw: Tafnews Press, 1995. - S. 120-123: 1 Abb., 3 Tab. |
| Dokumentenarten: | Buch |
| Level: | hoch mittel |