Blood levels of cortisol and testosterone before and after swimming exercise during the training season

Während der Wintertrainingssaison 1992/93 wurden 8 männliche Hochleistungsschwimmer (Alter 17 - 23 Jahre, vorwiegend spezialisiert auf 200m-, 400m- und 1500m-Freistil)untersucht. Das Wintertraining wurde in 4 Abschnitte von je 6 Wochen eingeteilt. Eine allgemeine Vorbereitung erfolgte in den ersten beiden Abschnitten mit einen hohem Anstieg des Trainingsumfanges im 2. Abschnitt zwischen der 7. und 12. Woche.Im 3. und 4. Abschnitt stand spezielles Training im Mittelpunkt. Die Probanden absolvierten innerhalb der Saison 4 Tests, jeweils 6, 12, 18 und 24 Wochen nach Beginn.Jder Test fand 16.== Uhr nach eine Ruhepause von 48 Stunden statt. Der Test bestand aus 15x200m Freistilschwimmen in einer vorgegebenen Zeit (4mM Laktat)mit 20 sekündigen Pausen. Blutproben zur Bestimmung der Hormonspiegel wurden vor der Erwärmung, am Ende des Tests und 1 Stunde nach Belastung entnommen. Ergebnis: Im frühen Abschnitt der Saison kann ein erhöhter Trainingsumfang zu einem Abfall der Leistung und einem Anstieg des Kortisolspiegels führen. Mit der Fortsetzung des hohen Trainingsumfanges während der Saison scheint die Anpassung an die Belastung, die sich in einer Leistungsverbesserung zeigte, in Bezug zu einer Abnahme des Kortisolspiegels zu stehen. Es wird geschlußfolgert, daß das Kortisolverhalten nützliche Informationen über die physiologische Reaktion der Schwimmer auf Variationen des Gesamttrainingsumfanges geben kann.
© Copyright 1994 Medicine and science in aquatic sports. 10th FINA World Sport Medicine Congress, Kyoto, October 25-28,1993. All rights reserved.

Bibliographic Details
Subjects:
Notations:biological and medical sciences endurance sports
Published in:Medicine and science in aquatic sports. 10th FINA World Sport Medicine Congress, Kyoto, October 25-28,1993
Language:English
Published: 1994
Edition:Basel: Karger, 1994. - S. 94 - 99: 1 Abb., 4 Tab., 12 Lit.
Document types:book
Level:advanced intermediate