Recovery from maximal swimming at the predicted initial onset of blood lactate accumulation

Ziele der Studie: 1. Schaffung von Laktatprofilen, die genauestens das Einsetzen der Blutlaktatakkumulation (IOBLA) kennzeichnen und 2. Untersuchung der Wirksamkeit der IOBLA-Belastung für die Zurückbildung des Blutlaktats während der aktiven Erholung. Probanden: 15 Hochschulschwimmer. Methode: Zur Bestimmung der Genauigkeit der Laktatprofile wurden die Herzfrequenz- und Laktatwerte der IOBLA mit den entsprechenden Werten nach 30 min. erholendem Schwimmen bei OBLA-Intensität verglichen. Individuelle Laktatprofile wurden für sechs 4-min-Schwimmtests bei 33-81% der maximalen Belastung erstellt. Ergebnisse: Es wurden keine signifikanten Unterschiede zwischen der mittleren Herzfrequenz (131+/-10 vs. 136+/-17) oder dem Blutlaktat (1,6+/-0,3 vs. 1,6+/-0,4) bei IOBLA des Laktatprofils und bei 30minütigem erholenden Schwimmen gefunden. Die Daten nach dem Erholungsschwimmen zeigen, daß die Blutlaktatwerte sich in dieser Zeit um 8,5 mmol/l gegenüber den IOBLA-Werten der beginnenden Laktatakkumulation verringerten, was einer Rate von 3,7% je min während der 30 min. Erholungsschwimmen entspricht. Die Hälfte des Blutlaktats wurde innerhalb von 8,0 min abgebaut. Ein sehr steiler Laktatabfall wurde in den Minuten 1-18 registriert, in denen 76% des Laktats abgebaut wurden. Schlußfolgerungen: Die Ergebnisse zeigen, daß die hier entwickelten Laktatprofile ähnliche Belastungs-IOBLA wie während längerem erholenden Schwimmen darstellen. Weiterhin wird deutlich, daß die IOBLA-Belastung eine spezifische Belastung für den optimalen Abbau des Blutlaktats nach maximalem Schwimmen darstellt.
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Bibliographic Details
Subjects:
Notations:biological and medical sciences endurance sports
Published in:Journal of Swimming Research
Language:English
Published: 1996
Edition:Fort Lauderdale 11(1996)Fall, S. 30-35, 2 Abb., 2 Tab., 24 Lit.
Document types:article
Level:advanced intermediate