Pepsinogens and gastrointenstinal symptoms in mountain marathon runners
Es wurde das Verhalten der Pepsinogene (PGI und PGII) nach einem Ausdauerrennen in 4300 m Höhe von 13 hochtrainierten Marathonläufern untersucht. Ziel war es, die Beziehungen der Hormone mit gastrointestinalem Schmerz und den Veränderungen von Gastrin und Kortisol zu ermitteln.
Die Sportler zeigten nach dem Rennen einen signifikanten Gastrin- und Kortisolanstieg und einen signifikanten Abfall von PGI und PGII. Das Verhältnis PGI/PGII wies geringe Schwankungen auf, was zeigt, daß hohe Belastung weniger Wirkungen auf die Pepsinogene als auf Gastrin hat. Bei 6 Läufern (46%) traten gastrointenstinale Symptome während des Rennens auf und bei 8 Läufern (62%) nach den Rennen. Zwischen den gastrointenstinalen Symptomen und den hormonellen Veränderungen wurde nach dem Rennen keine Beziehung gefunden. Eine Kontrollgruppe von 5 Probanden zeigten keinerlei signifikante Veränderung bei Gastrin und den Pepsinogenen während des Aufenthalts in der genannten Höhe. Das verweist darauf, daß Reise, Höhe und Akklimatisierung, Essen und Trinken keinen Einfluß auf diese Hormone hat. Es wird geschlußfolgert, daß eine mögliche Verletzung des gastrointenstinalen Appartes bei Bergmarathonläufern mit den oben genannten Hormonen nicht in Beziehung steht.
© Copyright 1996 International Journal of Sports Medicine. Thieme. All rights reserved.
| Subjects: | |
|---|---|
| Notations: | biological and medical sciences endurance sports |
| Published in: | International Journal of Sports Medicine |
| Language: | English |
| Published: |
1996
|
| Edition: | Stuttgart 17(1996)8, S. 554 - 558, 5 Tab, 30 Lit. |
| Document types: | article |
| Level: | advanced intermediate |