A reassessment of the measurement of exercise-induced changes in cortisol in elite athletes

Ziel des Projektes war die direkte Messung der Konzentration freien Kortisols im Serum als Folge eines standardisierten Belastungstests bei Leistungssportlern. An der Untersuchung beteiligten sich 18 männliche Triathleten. Die Probanden absolvierten einen diskontinuierlichen viel-Stufen-Lauftest bis zur volitiven Erschöpfung, um VO2max zu bestimmen. Danach folgten zwei maximale Radsprints (10 Sek. und 30 Sek.) auf einem Ergometer, um die maximale Leistungsabgabe und den Laktatbelastungsindex zu bestimmen. Es wurde venöses Blut in Ruhe (R), unmittelbar nach dem Test (P) und eine Stunde nach dem Test (H) entnommen. Das Serum wurde auf Kortisol (Gesamtwert - TC) und auf freies Kortisol (FC) analysiert. Die ermittelten Daten zeigten, dass ein belastungsinduzierter Anstieg des freien, biologisch aktiven Kortisols und folglich auch der katabolen Effekte disproportional und in weit größerem Maße als die bei TC zu erkennen war. Die Beziehung von TC und FC wurde am besten mit einer Exponentialregression (r=0.55, p<0.001) beschrieben. Dabei gab es bei 700 nM (TC) eine deutliche Veränderung des Kurvenverlaufs bei TC, was eine Sättigung des bindenden Proteins vermuten läßt. Signifikant war auch, dass es keine Korrelation zwischen TC und FC gab, wenn die Daten unter 700 mmol/l lagen und unabhängig analysiert wurden (r=0.09,p>0.5). Folglich ist eine FC-Vorhersage aus dem TC-Wert nicht möglich, was die direkte Messung von FC als Notwendigkeit ergibt.
© Copyright 1996 Australian conference of science and medicine in sport, Hotel Grand Chancellor, Hobart 17-20 October 1995. Published by Eigenverlag. All rights reserved.

Bibliographic Details
Subjects:
Notations:biological and medical sciences
Published in:Australian conference of science and medicine in sport, Hotel Grand Chancellor, Hobart 17-20 October 1995
Language:English
Published: Hobart Eigenverlag 1996
Pages:342-343
Document types:book
Level:advanced intermediate