Cardiovascular responses to prolonged exercise in a hot and cool environment

(Kardiovaskuläre Reaktionen auf Langzeitbelastung in heißer und kalter Umgebung)

Ziel der Untersuchung war es, die kardiovaskulären und thermoregulatorischen Anpassungen aufzuhellen, die bei Ausdauerbelastungen unter Umweltbedingungen auftreten, die denen von Atlanta 1996 entsprechen. Sieben männliche Ausdauersportler absolvierten zwei einstündige Laufbandergometerbelastungen bei 65 % VO2max. Die Tests wurden unter zwei unterschiedlichen Umgebungsbedingungen absolviert: Der erste bei 31°C und relativer Luftfeuchtigkeit von 60 %. Der zweite Lauf wurde bei 15°C und 59 % relativer Luftfeuchtigkeit absolviert.Die Körpertemperatur wurde rektal kontinuierlich gemessen. Außerdem wurde die Herzschlagfrequenz ermittelt. Spirometrirsch wurden Ventilationswerte (VO2 und VCO2) ermittelt. Die Ergebnisse werden tabellarisch dargestellt. Insbesondere bei der Herzschlagfrequenz und der Körpertemperatur wurden signifkant höhere Werte beim Lauf in wärmerer Umgebung festgestellt. Bei den Werten für VO2 und für die Ventilation wurden zwischen den beiden Läufen keine signifikanten Unterschiede ermittelt. Die kardiovaskulären Veränderungen werden primär auf den reduzierten zentralen Blutdruck, das reduzierte Herzschlagvolumen, die geringeren Werte des pulmonalen und systemischen Arteriendrucks und des zentralen Blutvolumens zurückgeführt.
© Copyright 1996 Australian conference of science and medicine in sport, Hotel Grand Chancellor, Hobart 17-20 October 1995. Veröffentlicht von Eigenverlag. Alle Rechte vorbehalten.

Bibliographische Detailangaben
Schlagworte:
Notationen:Biowissenschaften und Sportmedizin Ausdauersportarten
Veröffentlicht in:Australian conference of science and medicine in sport, Hotel Grand Chancellor, Hobart 17-20 October 1995
Sprache:Englisch
Veröffentlicht: Hobart Eigenverlag 1996
Seiten:228-229
Dokumentenarten:Buch
Level:hoch mittel