Oral creatine supplementation does not improve sprint performance in elite swimmers

(Orale Kreatinaufnahme verbessert nicht die Sprintleistung von Schwimmern)

2 australische Spitzenschwimmer beteiligten sich an der Untersuchung. Nach einem kontrollierten Vortest, bei dem standardisierte Schwimmbelastungen absolviert wurden, nahm eine Gruppe von 16 Sportlern unter kontrollierten Bedingungen Kreatin zu sich (viermal täglich jeweils 5 g CrH2O plus 2 g Sucrose). Das passierte fünf Tage lang. Eine Kontrollgruppe erhielt in diesem Zeitraum Placebo. Die Gruppen wurden danach nochmals auf ihre Schwimmleistung über 25 m, 50 m und 100 m getestet. In keinem der vergleichenden Tests konnte die Kreatin-Gruppe signifikante Verbesserungen bei dieser einmaligen Sprintbelastung nachweisen. In der Diskussion wird darauf verwiesen, dass die Muskelkreatinniveaus nicht untersucht wurden, weshalb man auch keine Aussage zur Wirkung der eingesetzten Kreatinaufnahmemethode machen kann. Auch kann das Leistungsniveau der Probanden und deren Trainingszustand dazu geführt haben, dass bereits vor den Tests ein maximales Niveau bei den Sportlern hinsichtlich der Speicherfähigkeit von Kreatin im Muskel erreicht war und die Sportler deshalb nicht mehr auf die zusätzliche Kreatingabe reagierten.
© Copyright 1996 Australian conference of science and medicine in sport, Hotel Grand Chancellor, Hobart 17-20 October 1995. Alle Rechte vorbehalten.

Bibliographische Detailangaben
Schlagworte:
Notationen:Biowissenschaften und Sportmedizin Ausdauersportarten
Veröffentlicht in:Australian conference of science and medicine in sport, Hotel Grand Chancellor, Hobart 17-20 October 1995
Sprache:Englisch
Veröffentlicht: Hobart 1996
Seiten:96-97
Dokumentenarten:Buch
Level:hoch mittel