Temporal analysis of the starting technique in freestyle swimming

Mittels vorl. Studie wurde versucht, Zusammenhänge zwischen einigen Freistilstart- und Schwimmvariablen sowie den 5-, 7,5-, 10-- und 15-m-Startzeiten Zeiten aufzuzeigen. Als Probanden dienten 69 Schwimmer in einem Sommer-Trainingscamp in der Sierra Nevada 1995 (15,8+/-1,4 Jahre). Das Untersuchungssystem TSAS (Temporal Swimming Analysis System) des Sport Movement Laboratory des CAR der Sierra Nevada arbeitete mit 5 Videokameras. Gemessene Parameter waren: Startzeit bei 5, 7,7, 10 und 15m (T5, T7,5, T10, T15), Blockzeit (BT), Flugzeit (FT) und Eintauchzeit (ET), Absprungwinkel (Toff), Eintauchwinkel (AE), Hüftwinkel beim Eintauchen (HE); Beinwinkel beim Eintauchen der Hüfte (LA), Weg des Eintauchpunktes der Hand (DHE), Eintauchweg (DE) und Unterwasserweg (UD) sowie mittlere Unterwassergeschwindigkeit (MUS). Registrietrt wurden außerdem die 25-m-Zeit (T25), die 50-m-Zeit (T50) und die mittlere Geschwindigkeit zwischen 15 und 42,5m (MS). Jeder Sportaler absolvierte einen maximalen 50-m-plus-Wende-Test. Ergebnisse: Tab. 1 zeigt die Mittelwerte und Standardabweichungen für alle o.g. Variablen. Die Dauer von BT war größer als die von FT und ET. Die Zeit zwischen Startsignal und Passieren der 5-m-Marke durch den Kopf war über eine Sekunde kürzer als die Zeit zwischen 5- und 10-m-Marke bzw. 10- und 15-m-Marke. Die beiden letztgenannten Werte waren nahezu identisch (2,92/2,98s). Die mittlere Geschwindigkeit zwischen 5 und 10m betrug 1,71m/s, die zwischen 10 und 15m betrug 1,67m/s. Beide Geschwindigkeiten lagen höher als MS (1,65m/s). Ab der 5-m-Linie verringerte sich die Geschwindigkeit progressiv bis zur MS in der Beckenmitte. Toff war um 6,3° kleiner als EA. Während des Eintauchens der Hand war der Körper in der Hüfte gebeugt. LA war kleiner als EA und Toff. DHE betrug 3,37m, das Eintauchen des Fußes wurde bei 2,48m registriert. DE betrug in etwa die Hälfte der Körperhöhe. MUS war höher als MS. Tabelle 2 zeigt partielle Korrelationen zwischen einigen Variablen Keine signifikanten Korrelationen wurden zwischen BT, FT und ET einerseits und den Zeitvariablen auf der anderen Seite gefunden (Ausnahme: BT und T5). Toff korrelierte mit FT und DHE. TE korrelierte mit AE, LA,DHE und DE. Gegenüber anderen Studien wurde eine geringere Hand-Kontaktdistanz gemessen (3,37 gegenüber 3,77m), was mit dem Alter, Leistungsniveau und einem flacherern Eintauchen erklärt wird. Schlußfolgerungen: Der Einfluß der Schwimmtechnik beim Start ist größer, je größer die durch den Start abgedeckte Strecke ist. Insbesondere gilt dies für Starts ohne lange Unterwaseerphase, z.B. bei jüngeren Sportlern. Daher sollten spezielle Start-Trainings-Techniken entwickelt und eingesetzt werden.
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Bibliographic Details
Subjects:
Notations:technical and natural sciences endurance sports
Published in:ISBS - Conference Proceedings Archive (Konstanz)
Language:English
Published: 1996
Edition:Lissabon: Edicoes FMH, 1996. - S. 289-292, 2 Tab., 6 Lit.
Document types:book
Level:advanced intermediate