Effect of living high and training low on sea level anaerobic performance in runners
2 weibliche und 4 männliche 400m-Läufer (ALT) lebten 10 Tage lang im Höhenhaus unter normobarischer Hypoxie (15.7% O2, 2200m)und trainierten im Freien im Flachland. Vor und 3-5 Tage nach der Akklimatisierung absolvierten sie einen maximalen anaeroben Lauftest (MART)auf dem Laufband, um die Geschwindigkeit bei Erschöpfung (Vmax) und bei 5 mmol (V5mM) Blutlaktat zu ermitteln. Vor und 5min nach dem MART wurden Blutproben zur Bestimmung von pH, Basenüberschuß und HCO3 entnommen.Weiterhin wurde vor und innerhalb einer Woche nach der Akklimatisierungsphase ein 400m-Lauf durchgeführt. Gleichzeitig lebten und trainierten 6 männliche 400m-Läufer (SL)im Flachland und unterzogen sich der gleichen Testprozedur.
Ergebnisse: Die ALT-Gruppe verbeserte ihre 400m-Zeit, die SL-Gruppe nicht. Die Vmax erhöhte sich in der ALT-Gruppe um 2.2% und in der SL-gruppe um 1.8%. V5mM erhöhte sich in der ALT-gruppe, in der SL-gruppe nicht. pH in Ruhe, Standardbasenüberschuß und HCO3 stiegen bei 5 von 6 Probanden in der ALT-Gruppe, jedoch nicht signifikant. Die Ergebnisse verweisen auf die Vorteile von Leben in der Höhe und Trainieren im Flachland auf die anaerobe Leistung im Flachland.
© Copyright 1996 Medicine & Science in Sports & Exercise. Lippincott Williams & Wilkins. All rights reserved.
| Subjects: | |
|---|---|
| Notations: | biological and medical sciences strength and speed sports |
| Published in: | Medicine & Science in Sports & Exercise |
| Language: | English |
| Published: |
1996
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| Volume: | 28 |
| Issue: | 5Supp |
| Pages: | S124 |
| Document types: | article |
| Level: | advanced |