Influence of sleep and meal schedules on performance peaks in competitive sprinters

8 männliche Hochleistungssprinter wurden jeweils Sonnabends an fünf aufeinanderfolgenden Wochenenden getestet. An jedem Testtag wurde die 80m-Zeit zu achtverschiedenen Zeitpunkten am 1. und 4. Testtag, zu 9 Zeitpunkten am 2. und 5. Testtag und zu 7 Zeitpunkten am 3. Testtag gemessen. Ergebnisse: An den Kontrolltagen (Tag 1 und 4) erhöhte sich die Leistung während des Morgens bis 13.00 Uhr stetig, nahm 15.00 Uhr ab und verbesserte sich danach wieder. 19.00 Uhr wurde die Bestleistung erreicht. Am 2. Testtag, an dem der Schlaf-/Wachzyklus und die Essenszeiten für 2 Stunden vorgelegt wurden, und am 3. Testtag, an dem die Zeitpläne zwei Stunden hinausgeschoben wurden, wurde die Maximalleistung um 17.00 Uhr bzw. 21.00 Uhr erreicht. Im Vergleich mit den Kontrolltagen wurde zur Zeit der Maximalleistung eine signifikante Verbesserung ermittelt. Am 5. Tag, an dem nur der Schlaf-/Wachzyklus vorgelegt wurde, war die Leistung am Nachmittag und Abend ähnlich der am 1. und 4. Tag. Zusammenfassend wird festgestellt, daß die Leistung im Kurzstreckenlauf äußerst empfindsam gegenüber geringen Veränderungen im Schlaf-/Wachzyklus und in der Essenszeit ist. Die gesamte Morphologie der Zeitkurve der sportlichen Leistung kann durch beide Parameter modifiziert werden. Unter Berücksichtigung der Existenz eines solchen biologischen Rhythmus könnte der Sprinter seine Höchstleistung in Übereinstimmung mit der Wettkampfzeit mit einer möglichen Leistungsverbesserung bringen.
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Bibliographic Details
Subjects:
Notations:biological and medical sciences strength and speed sports
Tagging:TAG
Published in:International Journal of Sports Medicine
Language:English
Published: 1996
Edition:Stuttgart 17(1996)6, S. 404 - 408, 4 Abb., 1 Tab., 28 Lit.
Document types:article
Level:advanced intermediate