Increase in energy cost of running at the end of a triathlon
(Anstieg des Energieverbrauchs beim Laufen am Ende eines Triathlon)
11 männliche Triathleten absolvierten einen Triathlon (15-km Schwimmen, 40-km Radfahren, 10-km Laufen). Mindestens 1 Woche später führten sie einen 10-km-Kontrollauf mit der gleichen Geschwindigkeit wie beim Triathlon durch. Während beider 10-km-Läufe wurden O2-Aufnahme (VO2), Ventilation (VE) und Herzfrequenz (HF) mit einem transportablen Telemetriesystem ermittelt. Blutproben wurden vor dem Triathlonstart und vor dem Kontrollauf, nach dem Schwimmen, Radfahren, Laufen und dem Kontrollauf entnommen.
Ergebnisse: Das Laufen beim Triathlon erfordert im Vergleich zum Kontrollauf einen signifikant höheren mittleren VO2, eine sign. höhere VE und HR. Er bewirkt einen größeren Körpermasseverlust und eine größere Abnahme des Plasmavolumens. Die Laktatspiegel am Ende beider Läufe waren nicht unterschiedlich. Nach dem Triathlonlauf war der Spiegel der freien Fettsäuren höher als nach dem Kontrollauf. Der Plasma-CK-Spiegel stieg unter beiden Bedingungen von 58 auf 112 UI/l nach dem Triathlon und von 61 auf 80 UI/l nach dem Kontrollauf. Die Untersuchung demonstriert den Abfall in der Laufökonomie am Ende eines Triathlons Olympische Distanz.
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| Schlagworte: | |
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| Notationen: | Biowissenschaften und Sportmedizin Ausdauersportarten |
| Veröffentlicht in: | European Journal of Applied Physiology |
| Sprache: | Englisch |
| Veröffentlicht: |
1996
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| Ausgabe: | Berlin 73(1996)5, S. 440 - 445, 4 Abb., 1 Tab., zahlr. Lit. |
| Dokumentenarten: | Artikel |
| Level: | hoch mittel |