Characteristics of competitive swimming starts: Injury prevention

Von 1976 bis 1989 passierten 25 Rückenmarksverletzungen während des Springens vom Startblock. Die höchste Anzahl wurde Ende der 80'er Jahre registriert. Ziel der vorliegenden Untersuchung war, 1. Beschreibung der Über- und Unterwasserkinematik beim Startsprung, 2. Ermittlung der Auftreffkraft (Kinetik) bei verschiedenen Geschwindigkeiten und 3. Beschreibung von sicheren Sprunghöhen und -tiefen auf der Grundlage kinematischer und kinetischer Daten. Die Untersuchung bezog Über- und Unterwasseranalysen ein. Experimentell unabhängige Variablen waren Höhe und Neigung der Startblöcke und Art des Startsprungs (flach und spitz). Ergebnisse: Für jeden Startspringer, der die Wettkampftechnik anwendet, besteht die Möglichkeit, mit ausreichender Kraft auf den Beckenboden aufzuschlagen und eine ernsthafte Verletzung des Rückemarks herbeizuführen. Die Tiefe des Sprungbeckens sollte bei erfahrenden Startspringern mehr als 1.40 m betragen. Zusätzlich haben Startblockhöhe, Art des Startsprungs und Neigung des Startblocks Einfluß auf die Tauchtiefe. Eine Reduzierung der Startblockhöhe, ein flacher Startsprung und eine 0-Neigung des Startblocks könnten die Tiefe von Startsprüngen verringern.
© Copyright 1996 Medicine & Science in Sports & Exercise. Lippincott Williams & Wilkins. All rights reserved.

Bibliographic Details
Subjects:
Notations:biological and medical sciences endurance sports
Published in:Medicine & Science in Sports & Exercise
Language:English
Published: 1996
Edition:Indianapolis 28(1996)5, Suppl., S. S47
Document types:article
Level:advanced intermediate