Comparing world class 100m performances: Linford Christie, the world's best ever

Ziel der Studie war es, für die in Frage kommenden leichtathletischen Lauf- und Sprungdisziplinen eine potentielle Leistung unter Windstille-Bedingungen (Windstärke 0-Äquivalent) aus einer gegebenen Leistung mit konkreten Windverhältnissen zu ermitteln. Im vorl. Beitrag werden die Ergebnisse für den 100-m-Lauf dargestellt. Sie bestätigen die statistischen Analysen von Linthorne (1994) und zeigen interessanterweise auf, dass Linford Christie die beste 100-m-Leistung aller Zeiten erbracht hat. Ergebnisse: Es existiert ein direkter Zusammenhang zwischen unterstützender Windgeschwindigkeit und Leistungssteigerung. Allerdings gilt diese Beziehung nur bis zu einer Windgeschwindigkeit von 13 m/s, danach wird der Wind zum nachteiligen Effekt. Auch Wind im Bereich 11-13 m/s wirkt weniger unterstützend als Wind im Limit von 2 m/s. Größere Sportler profitieren stärker vom Rückenwind, jedoch hat die unterschiedliche Körperfläche der einzelnen Sportler nur einen gering unterschiedlichen Effekt auf den zu erreichenden Vorteil aus Rückenwindbedingungen (+/-0,005 s) und kann vernachlässigt werden. Schlussfolgerung: Diese Studie zeigt erneut, dass a) Sportler nicht in der Lage sind, höchstmöglichen Vorteil aus der theoretisch möglichen Windunterstützung zu ziehen und/oder b) Messungen der Windgeschwindigkeit zur Überbewertung des auf den Sportler einwirkenden Winds tendieren.
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Bibliographic Details
Subjects:
Notations:technical and natural sciences strength and speed sports
Published in:Athletic Coach
Language:English
Published: Birmingham 1996
Volume:30
Issue:1
Pages:26-27
Document types:article
Level:advanced intermediate