Specificity of training and its relation to the performance of distance runners

Es wurde eine Befragung von 119 weiblichen und 234 männlichen Langstreckenläufern über einen Zeitraum von 6 Monaten zur Beziehung zwischen spezifischem Training und Bestleistung in der Sommersaison durchgeführt. Das Durchschnittsalter der Läufer betrug 26+/-10 Jahre, die Spezialstrecken waren 800m bis Marathon, die Saisonbestleistungen betrugen 82+/-7% der geschlechts- und altersbezogenen Weltrekorde. Die Läufer berichteten über typische wöchentliche Umfänge von Intervall- und Krafttraining und typische wöchentliche Umfänge und Geschwindigkeiten von gemäßigten und intensiven Dauerlaufens sowie über die einzelnen Trainingsperioden (Aufbau-, Vorwettkampf-, Wettkampf- und Nachwettkampfperiode). Die Trainingsprogramme umfaßten vor allem bei den langen Strecken spezifisches Training. Ein möglicher günstiger Einfluß wurde durch eine signifikante Beziehung zwischen Leistung und wöchentlichem Trainingsumfang beim gemäßigten Dauerlaufen in den Langstreckendisziplinen nachgewiesen. Die einzigsten anderen signifikanten Leistungskorrelaten waren die mittleren relativen Trainingsgeschwindigkeiten von gemäßigten und intensiven Dauerlaufen, die sich als nachteilig auf die Leistung der meisten Läufer darstellten. Es wird geschlußfolgert, daß das Training von besseren Läufern nicht übermäßig durch höheres spezifisches Training gekennzeichnet ist.
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Bibliographic Details
Subjects:
Notations:endurance sports
Published in:International Journal of Sports Medicine
Language:English
Published: 1996
Edition:Stuttgart 17(1996)3, S. 199 - 204, 1 Abb., 1 Tab., 23 Lit.
Document types:article
Level:advanced intermediate