Plasma glutamine and upper respiratory tract infection during intensified training in swimmers

Zielstellung: Untersuchung der Wirkung eines 4wöchigen intensivierten Schwimmtrainings auf den Plasmaglutaminspiegel in Ruhe und einer möglichen Beziehung zum Auftreten von Infektionen der oberen Luftwege (URTI) bei Veränderungen im Plasmaglutaminspiegel. Probanden/Methoden: Bei 24 Hochleistungsschwimmern (8 Männer, 16 Frauen, Alter 15 - 26 Jahre) wurde der Glutaminspiegel in Ruhe über 4 Wochen bei erhöhtem Trainingsumfang gemessen. Ergebnisse: Bei 8 Schwimmern (2 Männer, 6 Frauen) wurde auf der Grundlage von Abnahmen der Schwimmleistung und anhaltender hoher Ermüdung ein Übertrainingssyndom (OT) festgestellt. Probanden ohne Übertrainingssyndrom wurden als gut trainiert (WT/well-trained) betrachtet. Bei 10 der 24 Schwimmer (42%, 1 OT und 9 WT)trat während der Untersuchung eine URTI auf. Der Plasmaglutaminspiegel erhöhte sich während der 4 Wochen signifikant, jedoch war der Anstieg nur bei den WT signifikant. Im Vergleich mit den WT war bei den OT der Glutaminspiegel nur in der Mitte des Untersuchungszeitraum signifikant niedriger. Keine signifikanten Unterschiede im Glutaminspiegel wurden zwischen Sportlern mit URTI und Sportlern ohne URTI festgestellt. Es wird geschlußfolgert, daß der Plasmaglutaminspiegel während Abschnitten intensivierten Trainings nicht zwangsläufig abnimmt und das Auftreten von URTI keine Beziehung zu Veränderungen des Glutaminspiegels bei übertrainierten Schwimmer hat.
© Copyright 1996 Medicine & Science in Sports & Exercise. Lippincott Williams & Wilkins. All rights reserved.

Bibliographic Details
Subjects:
Notations:biological and medical sciences endurance sports
Published in:Medicine & Science in Sports & Exercise
Language:English
Published: 1996
Edition:Indianapolis 28(1996)3, S. 285 - 290, 2 Abb., 31 Lit.
Document types:article
Level:advanced intermediate