Using heart rate and ratings of perceived exertion to monitor intensity in runners

Untersucht wurde die Verwendungsmöglichkeit der in einem Belastungsstufentest (GXT) ermittelten Werte für Herzfrequenz (HR), zentralen Grad der empfundenen Anstrengung (C-RPE) und periphären Grad der empfundenen Anstrengung (P-RPE) zur Beobachtung der Intensität in jeweils einem 5000-m-Testlauf (Feldtest). Zehn trainierte Läufer absolvierten den Stufentest, die Werte für HR, C-RPE und P-RPE wurden bei einer Blutlaktatkonzentration von 4mmol/l ermittelt. Laktatbestimmungen erfolgten nach 1000, 3000 und 5000 m, die Laufgeschwindigkeit wurde alle 1000 m registriert. Ergebnisse der Untersuchung: Es konnte keine signifikante Wechselbeziehung zwischen Laktatverhalten und Laufgeschwindigkeit innerhalb der einzelnen Versuche festgestellt werden. Es wurde aber ein signifikanter Zeiteinfluß auf Laktat und Laufgeschwindigkeit bei den einzelnen Versuchen festgestellt. Der 5000-m-Laktatwert wich signifikant vom Belastungs-Stufen-Test bezüglich C-RPE und P-RPE ab, nicht aber bezüglich HR. Die 1000-m-Laufgeschwindigkeiten bei jedem Versuch unterschieden sich signifikant von der Laufgeschwindigkeit im Stufentest. Die 2000- und 5000-m-Laufgeschwindigkeit für P-RPE unterschied sich ebenfalls signifikant von der Laufgeschwindigkeit im Stufentest. Schlußfolgerung: Die Ergebnisse zeigen, daß bei trainierten Läufern für die Aufrechterhaltung der Belastungsintensität bei 4 mmol/l Laktat während eines 5000-m-Laufes die Verwendung von Herzfrequenzwerten aus einem Stufentest besser ist als die Verwendung der subjektiv empfundenen Wahrnehmung.
© Copyright 1995 The Journal of Sports Medicine and Physical Fitness. Edizioni Minerva Medica. All rights reserved.

Bibliographic Details
Subjects:
Notations:biological and medical sciences endurance sports
Published in:The Journal of Sports Medicine and Physical Fitness
Language:English
Published: 1995
Edition:Torino 35(1995)3, S. 181 - 186, 2 Abb., 2 Tab., 22 Lit.
Document types:article
Level:advanced intermediate