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Efficiency: The key to faster swimming

Zuglänge und Zugfrequenz haben sich über Jahre als entscheidende Leistungsfaktoren im Schwimmen erwiesen. Insbesondere die Zuglänge ist verantwortlich für die Unterschiede der Leistung von Spitzenschwimmern und leistungsschwächeren Sportlern. Die Zuglänge ist weiterhin der Hauptfaktor für das gestiegene Leistungsniveau auf allen Strecken in den letzten Jahren. Das Problem bei der Steigerung der Zuglänge besteht darin, dabei die Zugfrequenz und vor allem die Geschwindigkeit beizubehalten und nicht zu vermindern. Eine einfache Berechnungsgrundlage für die Zug-Effektivität in Abhängigkeit von der Zuglänge ist der Stroke Efficiency Index (SEI, Zug-Effektivitäts Index). Er wird wie folgt ermittelt: Der Schwimmer schwimmt eine vorgegebene Strecke, die Anzahl der Züge wird gezählt (richtiger: die Anzahl der Zyklen, beginnend mit Null, Zählen jeweils des Eintauchens der rechten Hand). Daraus ergibt sich folgende Berechnungsformel: SEI = Streckenlänge / (Zeit + Anzahl der Armzyklen) x 100 Beispiele werden in Tab. 1 dargestellt. Es wird deutlich, daß sich durch gezieltes Techniktraining die Zeit verringert, die Anzahl der Züge abnimmt und dadurch der SEI größer wird. Je größer also der SEI, desto höher die Leistungsfähigkeit. Dies bestätigen z.B. auch Analysen der Einzelstrecken (Finalisten gegenüber Nicht-Finalteilnehmern) der US Trials 1984 (Tab. 2).
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Bibliographic Details
Subjects:
Notations:endurance sports
Published in:Swimming World and Junior Swimmer
Language:English
Published: 1996
Volume:37
Issue:1
Pages:30-31
Document types:article
Level:advanced