Isometric force-time characteristics and sprint running performance

Zielstellung: Untersuchung des Zeitfaktors bei der Kraftentwicklung als wichtiger und zuverlässiger Faktor der Sprintleistung. Probanden/Methoden: 9 männliche Sportler wurden zweimal innerhalb einer Woche getestet. 1. 3 maximale 60m Sprints mit Normalstart in der Halle. Die Sprints wurden mit einem Kodak EktaPro 1000 Motion analyser Video System gefilmt. 2. Maximaler isometrischer Beinstrecktest an einer Kraftmaschine verbunden mit einer Kistlerplattform. Ausführung von 3 maximalen willkürlichen Kontraktionen der Kniestrecker unter isometrischen Bedingungen über 2.5 sec, Hüftwinkel bei 110°, Kniewinkel bei 107°. Der Test wurde ebenfalls gefilmt, die Kraftdaten ermittelt und die Kraft-Zeit-Merkmale (F-t) berechnet. Ergebnisse: Die maximale Laufgeschwindigkeit korrelierte eng mit der Zeit zum Erreichen der relativen Krafthöhe von 60% (F-t 10-60%) - r = -0.73, P < 0.05 und signifikant mit der von F-t 10-30% (r = -0.62, P > 0.1). Die Schrittfrequenz korrelierte negativ mit F-t 10-60%. Es wird geschlußfolgert, daß die F-t-Merkmale, insbesondere F-t 10-60%, und nicht die maximale isometrische Kraft zur Bewertung der schnellen Kraftentwicklungsfähigkeit und zur Kontrolle der Wirksamkeit des Krafttrainings zur Verbesserung der Sprintleistung verwendet werden sollten.
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Bibliographic Details
Subjects:
Notations:technical and natural sciences strength and speed sports
Published in:Journal of Sports Sciences
Language:English
Published: 1996
Edition:London 14(1996)1, S. 5 - 6, 1 Tab.
Document types:article
Level:advanced intermediate