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The effects of stroke rate and stroke length on upper quadrant stroke patterns in competitive swimming

Ziel der Studie war die Untersuchung der Armzugbewegung bei Schwimmerinnen bei ausgewählten Geschwindigkeiten. Außerdem sollten Erkenntnisse über den Winkelverlauf während eines Schwimmzyklus gewonnen werden. Methode: Sieben Schwimmerinnen eines Universitäts-Teams absolvierten einen 15-m-Schwimmtest (Freistil)mit Zugfrequenzen von 24, 30, 40, 48, 60 Zügen pro Minute.Je Frequenz wurden drei Versuche absolviert, wobei die Geschwindigkeit jeweils gesteigert wurde. Mit Hilfe von Videoanalyse wurden folgende Parameter bestimmt: Zuglänge, Geschwindigkeit, komplette Zykluszeit, Timing zwischen jeweils aufeinanderfolgenden Armzyklen, Armrückführung als Teil des Gesamtzyklus sowie Timingwinkel (Winkel zwischen Zughand und Eintauchhand mit der Schulter als Koordinatenursprungspunkt). Ergebnisse: Eine signifikante Korrelation zeigte sich zwischen Timingwinkel und Geschwindigkeit (r=0,48), zwischen Zeit für einen kompletten Zyklus und Timingwinkel (r=-0,62) sowie zwischen Zuglänge und Timingwinkel (r=-0,43). Schlußfolgerung: Die Zeitdauer für einen kompletten Zyklus verringert sich in dem Maße, wie der Timingwinkel ansteigt. Andererseits vergrößert sich der Timingwinkel mit sich verringernder Zuglänge. Mit zunehmdender Schwimmgeschwindigkeit scheint sich der Timingwinkel zu erhöhen. Der Mittelwert für diesen Winkel (aus 90 Versuchen)lag bei 66,03° (SD=17,68). Die Studie hat gezeigt, daß College-Schwimmerinnen mit Timing winkeln von unter 90° schwimmen. Ein Winkel von weniger als 90° scheint sich günstig auf Körperlage, Gleichgewicht und Zuglänge auszuwirken.
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Bibliographic Details
Subjects:
Notations:technical and natural sciences strength and speed sports
Language:English
Published: 1995
Edition:1995. - VII, 62 Bl.: zahlr. Lit., Ball State University, Diss. 1995
Document types:dissertation
Level:advanced intermediate