Effects of long-distance running on serum bilirubin

(Wirkungen von Langstreckenlauf auf Serum-Bilirubin)

13 männliche Läufer absolvierten einen 100km-Ultramarathon. Kurz vor und unmittelbar nach dem Lauf wuwrden venöse Blutproben entnommen. Ein verminderter Serum-Haptoglobin-Spiegel (- 66%) verwies auf das Vorliegen einer Hämolyse. Signifikante Anstiege nach Belastung wurden für Kreatinkinase (20-fache), Kreatinkinase-MB (+252%), Alaninaminotranferase (+42%), Aspartataminotransferase (+193%), Gammaglutamyltranspeptidase (+56%) und Glutamatdehydrogenase (+58%) festgestellt. Diese verweisen darauf, daß Laufen Veränderungen in Muskel- und Lebergewebe verursacht. Der Serumspiegel von Gesamt-Bilirubin war nach dem Lauf signifikant erhöht (+106%), mit entsprechenden Veränderungen sowohl des unkonjungierten (+96%) als auch konjungierten Esters (+283%) des Pigments und einem signifikanten Anstieg des Verhältnisses von Ester- zu Gesamtbilirubin. Die Ergebnisse weisen nach, daß Langstreckenlauf Anstiege in den verschiedenen Serum-Bilirubin-Fraktionen infolge einer Hämolyse und von Leberstörungen hervorruft.
© Copyright 1995 Medicine & Science in Sports & Exercise. Lippincott Williams & Wilkins. Alle Rechte vorbehalten.

Bibliographische Detailangaben
Schlagworte:
Notationen:Biowissenschaften und Sportmedizin Ausdauersportarten
Veröffentlicht in:Medicine & Science in Sports & Exercise
Sprache:Englisch
Veröffentlicht: 1995
Ausgabe:Indianapolis 27(1995)12, S. 1590 - 1594, 1 Abb., 1 Tab., 45 Lit.
Dokumentenarten:Artikel
Level:hoch mittel