Muskel- und Skeletterkrankungen im Sport. Das Sprunggelenk
Sporttreiben kann neben all seinen positiven Effekten aus den unterschiedlichsten Gründen jederzeit auch zu Verletzungen führen. Zu den häufigsten dieser Sportverletzungen (nach Angaben von www.medizin-net.de etwa 15-20 % aller Sportverletzungen) zählen Verletzungen des Sprunggelenks, die einen Großteil der Fälle in den unfallchirurgischen Praxen ausmachen und meist schwerer sind als durch alltägliche Handlungen hervorgerufene Sprunggelenkverletzungen.
Sie entstehen in den meisten Fällen durch Umknicken, im Sport auch durch unkontrollierte Bewegungen oder durch den Zusammenprall mit einem Gegner. Besonders verletzungsträchtig sind die Ballsportarten, in erster Linie Fußball. Aufgrund eines hohen Rezidivrisikos im Sport müssen die Verletzungen sorgfältig diagnostiziert und therapiert werden.
Das vorliegende Buch mit dem Übertitel "Muskel- und Skeletterkrankungen im Sport" entstand unter der Leitung dreier erfahrenen (Sport-)Physiotherapieexperten, die sich mit ihren Ausführungen gezielt an Physiotherapeuten, Ärzte, Manualtherapeuten und Rehaspezialisten wenden, die sie in der praktischen Behandlung ihrer Patienten mit entsprechenden Verletzungsmustern unterstützen möchten.
In den beiden ersten Kapiteln wird das Sprunggelenk aus anatomischer und biomechanischer Sicht betrachtet. Die allgemeinen funktionellen Eigenschaften des Sprunggelenks beim Stehen, Gehen, Laufen, Eislaufen und Springen und die funktionelle Anatomie werden erläutert. Kapitel 3 beschäftigt sich danach konkret mit dem Sprunggelenk im Sport und beschreibt akute wie chronische Sprunggelenkverletzungen (Anamnese und Untersuchung, ggf. Zusatzuntersuchungen, Therapie). Ein eigenes Kapitel ist der physiotherapeutischen Diagnostik und Therapie der chronischen Sprunggelenkinstabilität bei Sportlern gewidmet. Die beiden danach folgenden Kapitel beschäftigen sich mit internationalen Leitlinien zu Sprunggelenkverletzungen sowie mit den verschiedensten Messverfahren der physiotherapeutischen Diagnostik und Therapie. Dabei wird klargestellt, dass Messungen wie beispielsweise klinimetrische Verfahren viele Vorteile mit sich bringen, aber auch mit vielen Tücken verbunden sind. Funktionsuntersuchungen sind durch Messungen nicht zu ersetzen.
Kapitel 7 ist - anhand der Darstellung einer umfangreichen Fallstudie - speziell der Therapie und physiotherapeutischen Behandlung von Sprunggelenkverletzungen bei Sportlern gewidmet. Das abschließende Kapitel widmet sich der Fuß-, Schuh- und Laufanalyse bei Sportlern mit Fußproblemen und Sprunggelenkbeschwerden (Inhalt, Durchführung, Erkenntnisse). Es wird gezeigt, welche Verbesserungen und Therapieerfolge beispielsweise durch Sporteinlagen erzielt werden können.
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| Subjects: | |
|---|---|
| Notations: | biological and medical sciences |
| Tagging: | Sprunggelenk |
| Language: | German |
| Published: |
Balingen
Spitta
2012
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| Edition: | Balingen: Spitta, 2012. - 173 S. |
| Pages: | 173 |
| Document types: | book |
| Level: | advanced |