Triathlon Know-how Nr. 1: Schwimmen
Um ein kompletter Triathlet zu sein, muss man natürlich auch ein sehr guter Schwimmer sein. Wer in dieser Auftaktdisziplin zuviel Boden, besser ist wohl zu sagen, zuviel Wasser, verliert, dem wird es kaum gelingen, am Ende aller drei Disziplinen einen Spitzenplatz zu belegen. Das Schwimmtraining bzw. die darauf aufbauende Schwimmleistung stellt eine entscheidende Voraussetzung für einen erfolgreichen Wettkampf dar. Nicht zuletzt deshalb dreht sich in der ersten Ausgabe von "triathlon knowhow", der neuen Reihe des Spomedis-Verlags zwischen Zeitschrift und Buch, alles um das Schwimmen. Dabei wird sehr schnell deutlich, dass es sich dabei um eine sehr komplexe und vielschichtige Angelegenheit handelt, die natürlich wesentliche Grundlagen im Beckenschwimmen hat, genauso schnell wird aber auch deutlich, dass die Schwimmdisziplin im Triathlon über viele Besonderheiten verfügt, die sie vom Beckenschwimmen unterscheidet. Das fängt bereits beim Landstart mit einem kurzen Sprint ins Wasser an, führt über den Kampf gegen das bewegte Freiwasser und die Umrundung der Bojen bis hin zur direkten, manchmal auch körperbetonten, Auseinandersetzung mit den sportlichen Konkurrenten. Gerade diese Mixtur aus Freiwasser- und Beckenschwimmen, kann aber auch einen besonderen Reiz ausmachen, der sich in der Trainingsgestaltung genauso ausdrückt wie im Wechsel vom Schwimmen mit und ohne Neoprenanzug. Dieses zusätzliche Hilfsmittel des Schwimmanzugs bildet auch den Ausgangspunkt des Praxisratgebers zum Schwimmen im Triathlon, der genau ausgetestet (hier gibt es nützliche Tipps), ausgesucht und den individuellen körperlichen Voraussetzungen entsprechend sein muss. Ähnliches gilt für weitere Hilfs- und Trainingsmittel, die ebenso vorgestellt werden, bevor es losgeht mit dem Schwimmtraining: Untergliedert in das Techniktraining (mit vielen sehr praktischen Hinweisen zu typischen Fehlern und zu Möglichkeiten, diese auszumerzen) und das Ausdauer und Kraftausdauer orientierte Training (wiederum in einer Mischung von Becken- und Freiwassertraining und mit ersten Trainingsplänen). Bei der Trainingsplanung müssen grundlegende trainingsmethodische Prinzipien Beachtung finden, wie das der progressiven Trainingsbelastung, aber auch der optimalen Gestaltung von Belastung und Regeneration. Diesem Thema wird aus diesem Grund ebenfalls ein Kapitel gewidmet, in dem über passive und aktive Erholung, den regenerativen Nutzen von Kälte und Wärme, über Sauna und Massage, autogenes Training und progressive Muskelrelaxation informiert wird. Regeneration heißt aber auch Auffüllen der Energiespeicher des Körpers und dann wieder schrittweise in das Training einzusteigen - alles Themen, zu denen sich die Autoren äußern und ihre praktischen Erfahrungen vermitteln. Für eine extreme Ausdauersportart wie Triathlon, die aus sehr unterschiedlichen sportlichen Aktivitäten im Wasser und auf dem Land, mit dem Sportgerät Rad und den Laufschuhen besteht, ist die sportmedizinische Prophylaxe und Betreuung sehr wichtig. Für das Schwimmen betrifft das in erster Linie die Augen und die Haut, aber auch den Schulterbereich. Worauf Triathleten besonders achten müssen, wenn sie ihren Körper gesund und belastbar halten möchten, darüber informiert das abschließende Kapitel zur Sportmedizin im Triathlon.
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| Schlagworte: | |
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| Notationen: | Ausdauersportarten |
| Sprache: | Deutsch |
| Veröffentlicht: |
Hamburg
Spomedis Verlag
2009
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| Seiten: | 137 |
| Dokumentenarten: | Buch |
| Level: | mittel |