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24. Internationales Triathlon-Symposium Darmstadt 2009

Der Triathlonverein Deutscher Ärzte und Apotheker (TVDÄ) kann inzwischen auf ein Vierteljahrhundert seit Gründung zurückblicken. Neben den sportlichen Aktivitäten im Schwimmen, Radsport und Langstreckenlauf ist es auch das 2009 bereits zum 24. Mal durchgeführte internationale wissenschaftliche Symposium, das das Profil dieser Vereinigung geprägt hat und weiterhin prägt. Durch die Zusammenarbeit des TVDÄ mit dem IAT in Leipzig ist es auch kontinuierlich gelungen, Vorträge und Präsentationen des Symposiums einer breiten Leserschaft in Form von Konferenzbänden zugänglich zu machen. Das dabei in den mehr als 20 Jahren dokumentierte und bewahrte Wissen stellt einen bemerkenswerten Querschnitt der wissenschaftlichen Begleitung der extremen Ausdauersportart dar, zeigt dabei auch die vielfältigen Aspekte, die eine solche Sportart im Wettkampf beeinflussen und die im Training entsprechend ausgeprägt werden müssen, um sie dann unter Wettkampfbedingungen erfolgreich einsetzen zu können. Das sind sowohl trainingsmethodische Themen, aber natürlich auch sport- und ernährungsphysiologische Fragen, nicht vergessen werden dürfen natürlich auch nicht sportpsychologische und sportmedizinische Aspekte. Im vorliegenden Band 21 des Triathlonsymposiums findet sich diese Vielfalt an Themen und Studienobjekten auch wieder. Da berichten Gesell et a. über die Analyse der Schrittstrukturen und Krafteinsätze innerhalb der komplexen, sportartspezifischen Leistungsdiagnostik, präsentiert Strobl erste Ergebnisse des Atemmuskeltrainings mit POWERBreath und erläutern Neumann & Hottenrott den Ablauf von Anpassungen auf funktionaler und molekularer Ebene. In weiteren Beiträgen setzen sich die Autoren mit dem Einfluss von Ernährungsstrategien auf die Triathlonleistung (Hottenrott et al.) und den Leistungsprofilen von IRONMAN Hawaii- Startern (Pöttgen) auseinander, stellt Maurer neue Entwicklungen in der maxillofazialen Traumatologie vor, diskutiert Grim typische Verletzungen von Triathleten. In zwei Beiträgen von Pöttgen werden abschließend Fragen von Konsequenzen einer Diabetes mellitus Typ I Erkrankung auf Ironman-Belastungen und die Möglichkeiten des indirekten Dopingnachweises mit dem Blutpass analysiert.
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Bibliographic Details
Subjects:
Notations:endurance sports training science biological and medical sciences
Language:German
Published: Hamburg Feldhaus, Ed. Czwalina 2010
Edition:Hamburg: Feldhaus, Ed. Czwalina, 2010.- 106 S.
Series:Triathlon und Sportwissenschaft, 21
Pages:106
Document types:book
Level:advanced