Zum Problem der Wärmebelastung durch die Fechtkleidung
Ausgehend von Gesetzmaessigkeiten der Waermeregulation unterzogen Verf. 32 deutsche Spitzenfechter einmal nur in Sporthose, einmal in Fechtkleidung einem spiroergometrischen Belastungstest nach Hollmann. Entsprechend der Fragestellung nach leistungslimitierenden Effekten der Schutzkleidung (Beeinflussung der Koerperoberflaechentemperatur) wurden die Hauttemperaturen zu sechs Punkten des Oberkoerpers thermoelektrisch gemessen und folgende Ergebnisse ermittelt: Fechtkleidung tragende Vpn erreichen im Gegensatz zu unbekleideten 1. eine um 2 Grad C hoehere Hauttemperatur bei Arbeit im Vergleich zu Ruhe (hochsignifikant); 2. die Gefaesse bleiben in der beobachteten Erholungszeit geweitet; 3. ein hoeheres Atemminutenvolumen ist zu verzeichnen; 4. ihre kardiopulmonale Leistungsfaehigkeit ist waehrend des Versuchs nicht eingeschraenkt, was jedoch bei laenger dauernden Belastungen nicht auszuschliessen ist. Schumacher
© Copyright 1975 Leistungssport. Philippka Sportverlag. Veröffentlicht von Limpert Verlag GmbH. Alle Rechte vorbehalten.
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| Notationen: | Kampfsportarten Biowissenschaften und Sportmedizin |
| Veröffentlicht in: | Leistungssport |
| Sprache: | Deutsch |
| Veröffentlicht: |
Frankfurt/Main
Limpert Verlag GmbH
1975
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| Ausgabe: | 5(1975)2, S. 108-111 |
| Online-Zugang: | https://open-archive.sport-iat.de/ls/1975_2_108-111_Waterloh.pdf |
| Jahrgang: | 5 |
| Heft: | 2 |
| Seiten: | 108-111 |
| Dokumentenarten: | Artikel |
| Level: | hoch |