Effekte der Trittfrequenz und der Belastungsintensität auf den Energiestoffwechsel und die sympathische Aktivierung bei Dauerbelastungen auf dem Fahhrradergometer

Die Wahl der Trittfrequenz hat sowohl im Rasdport als auch in der Fahrradergometrie eine zentrale leistungsbestimmende Bedeutung. Die vorliegende Studie untersucht in diesem Zusammenhang die Frage nach physiologischen Reaktionen auf die Variation der Trittfrequenz und den Wechselwirkungen mit der Belastungsintensität und dem Trainingszustand aus dem Blickwinkel der Fahrradergometrei und Leistungsdiagnostik und -physiologie. So ließen sich Auswirkungen von Intensität und Trittfrequenz bei den meisten untersuchten Parametern auf Unterschiede in der Muskelfaserrekrutierung zurückführen. Der zunehmende Anteil der schnell kontrahierenden Fasern an der muskulären Leistung bei hohen Umdrehungszahlen und bei zunehmender Belastungsintensität ist dabei offenbar entscheidend für die steigenden Laktatwerte, den höheren Kohlenhydratverbrauch und damit den höheren Gesamtenergieumsatz. Insgesamt zeigte sich deutlich die Notwendigkeit einer Standardisierung der Trittfrequenzen in der Fahrradergometrie, da insbesondere die in der Leistungsdiagnostik. verwendeten Parameter Herzfrequenz, Sauerstoffaufnahme und Laktatkonzentration durch den Einfluss der Trittfrequenz deutlich varieren können.
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Bibliographische Detailangaben
Schlagworte:
Notationen:Biowissenschaften und Sportmedizin Trainingswissenschaft Ausdauersportarten
Sprache:Deutsch
Veröffentlicht: Kelkheim Schmitz 2000
Ausgabe:Kelkheim: Schmitz, 2000.- 104 S.
Seiten:2000
Dokumentenarten:Buch
Level:mittel