Erstversorgungen von Radsportverletzungen
Die Möglichkeiten von Verletzungen im Radsport sind mannigfaltig. Neben den allgemeinen Risiken, die die Nutzung des Rads im Straßenverkehr mit sich bringen, zeigen verschiedene Disziplinen spezifische Verletzungsmuster. Vor allem im Rahmen von kompetitivem Sport steigt das Unfall- und somit das Verletzungsrisiko. Neben Bagatellverletzungen kommt es gehäuft zu typischen Verletzungen wie beispielsweise der Schlüsselbeinfraktur. Hierbei scheint ein Trend zur operativen Therapie, vor allem bei gehobenem Anspruch an die Belastung und dem Zeitpunkt der Rückkehr zum Sport zu bestehen. Prinzipiell sollte bei Verdacht auf Frakturen eine Ruhigstellung erfolgen und zeitnah einer professionellen Diagnostik und Therapie initiiert werden. Mit zunehmender Verletzungsschwere ändert sich das Verletzungsmuster. Hierbei treten neben Verletzungen der Extremitäten vor allem Verletzungen des Kopfes, der Halswirbelsäule sowie des Stammskeletts in den Vordergrund. Diese gilt es so früh wie möglich zu erkennen und einer adäquaten klinischen Behandlung zuzuführen. Die Gewalteinwirkung beim Unfall im Radsport (unabhängig von der Disziplin) ist prinzipiell in der Lage, auch schwere mitunter lebensbedrohliche Verletzungen, zu verursachen. Hierbei gelten die allgemeinen Prinzipien der Schwerstverletztenversorgung.
© Copyright 2024 37. & 38. Internationales Triathlon-Symposium Leipzig 2022 / Großwallstadt 2023. Veröffentlicht von Feldhaus, Ed. Czwalina. Alle Rechte vorbehalten.
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| Notationen: | Ausdauersportarten Biowissenschaften und Sportmedizin |
| Tagging: | Muster |
| Veröffentlicht in: | 37. & 38. Internationales Triathlon-Symposium Leipzig 2022 / Großwallstadt 2023 |
| Sprache: | Deutsch |
| Veröffentlicht: |
Hamburg
Feldhaus, Ed. Czwalina
2024
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| Schriftenreihe: | Triathlon und Sportwissenschaft, 30 |
| Dokumentenarten: | Artikel |
| Level: | hoch |