Einfluß eines Kurztriathlons unter Wettkampfbedingungen auf die Zytotoxizität von Blutlymphozyten
Bei elf Triathleten wurde sieben Tage vor, 1, 18 und 48 h nach einem Wettkampftriathlon (0,4-25-4) die Verteilung Perforin+Lymphozyten mittels Durchflusszytometrie untersucht.
Ergebnisse:
Die Wettkampfbelastung führte innerhalb der CD3+ und CD8+ Lymphozyten-Subpopulation zu einem signifikanten Rückgang des prozentualen Anteils von Perforin-positiven Zellen. Der Abfall war bei CD16+ und/oder CD56+Zellen statistisch nicht signifikant. 48 h nach der sportlichen Belastung konnten die Ausgangswerte wieder erreicht bzw. signifikant überschritten werden. Es wird vermutet, dass in der nachgewiesenen Abnahme der Perforin+Zellen eine Ursache für die verminderte Toxizität liegen könnte.
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| Notationen: | Biowissenschaften und Sportmedizin Ausdauersportarten |
| Veröffentlicht in: | Deutsche Zeitschrift für Sportmedizin |
| Sprache: | Deutsch |
| Veröffentlicht: |
Köln
1999
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| Jahrgang: | 50 |
| Seiten: | 45 |
| Dokumentenarten: | Artikel |
| Level: | hoch mittel |