The incidence and aetiology of hyponatremia in an ultradistance triathlon

Die Ätiologie von Hyponatriämie (HN) wurde durch Vergleich des Natriumspiegels nach dem Wettkampf mit Veränderungen des Körpergewichts untersucht. 605 der 660 Teilnehmer des Neuseeländer Ironman 1997 wurden vor dem Wettkampf gewogen. Ergebnisse: - Das Körpergewicht war am Ende des Wettkampfes signifikant verringert (4.1%). Die Gewichtsabnahme korrelierte mit dem Geschlecht und der Wettkampfzeit. - Von 372 Teilnehmern wurde nach dem Wettkampf Na untersucht, 64 Sportler wiesen eine Hyponatriämie (Na<135 mmol/l) auf, 24 eine symptomatische. - Na stand signifikant in Beziehung zu Geschlecht und Gewichtsveränderung während des Wettkampfes. Die meisten Sportler mit mittlerer oder schwerer Hyponatriämie (Na<130 mmol/l) hielten entweder ihr Gewicht oder nahmen zu (-2.4% bis 5%). Die Gewichtsveränderung bei Sportlern mit geringer HN betrug -9.25 bis +2.2%. Es wird geschlußfolgert, daß HN ein Risikofaktor für die Gesundheit bei Ultratriathlons darstellt und Flüssigkeitsüberlastung wahrscheinlich die Ursache für mittlere und schwere HN ist.
© Copyright 1998 Medicine & Science in Sports & Exercise. Lippincott Williams & Wilkins. All rights reserved.

Bibliographic Details
Subjects:
Notations:biological and medical sciences endurance sports
Published in:Medicine & Science in Sports & Exercise
Language:English
Published: 1998
Edition:Indianapolis 30(1998)5, Suppl., S. S230
Document types:article
Level:advanced intermediate