Ventilatory specifities of the cycle-run transition in triathletes

Neun Triathleten absolvierten vier aufeinanderfolgende Labortests, um die Auswirkungen des Radfahrens auf darauffolgendes (Triathlon-)Laufen zu bestimmen. Die Tests waren: 1. Laufband-Stufentest, 2. Fahrradergometer-Stufentest, 3. 30 min Rad gefolgt von 5 km Lauf (C-R) sowie 4. 30 min Lauf mit der selben metabolischen Belastung wie bei den 30 min Rad im Test 3 gefolgt von 5 km Lauf (L-L). Vor und 10 min nach den Tests 3 und 4 wurden Lungenfunktions- tests durchgeführt, insbesondere Spirometrie und die Diffusionskapazität für Kohlenmonoxide. Während der Tests 3 und 4 wurden der arterielle Sauerstoffdruck mittels eines transkutanen Detektionsystems für O2 und CO2 ermittelt, die erforderlichen Gaswerte wurden über arterielle Blutproben ermittelt. Während aller vier Tests wurden die ventilatorischen Daten alle eine Minute erhoben. Ergebnisse: 1. Die metabolischge Beanspruchung durch Laufen war nach Rad und nach Lauf-Vorbelastung vergleichbar. 2. Die ventilatorische Beanspruchung in den ersten acht Minuten einer Lauf-Folgebelastung war im Falle C-R signifikant größer als im Test R-R. 3. Der C-R-Test zeigte im Vergleich zum R-R-Test einen signifikanten Anstieg der spirometrischen Werte, z.B. des residualen Volumens, der funktionellen residualen Kapazität und des Verhältnisses residuales Volumen: Gesamtlungen- kapazität. 4. Im C-R-Test wurde außerdem ein signifikantes Absinken der Kohlenmonoxid-Diffusionskapazität festgestellt, der arterielle Sauerstoffdruck zeigte im Vergleich beider Tests dagegen keinen Unterschied. Schlußfolgerungen: 1. Die Belastung Rad-Lauf induziert spezifische Veränderungen in den pulmonalen Funktioenn, die mit den respiratorischen Veränderungen im Muskel und der belastungsinduzierten Hypoxämie zusammenhängen könnnen. 2. Die ventilatorischen Reaktionen in den ersten Minuten Laufbelastung nach dem Radfahren sind auf die spezifischen Merkmale des Radfahrens zurückzuführen. Dies unterstreicht die Notwendigkeit des Koppeltrainings für Triathleten, um die physiologischen Reaktionen der Übergnge zu simulieren und zu trainieren. (Siehe auch in: "2nd INSEP International Triathlon Congress - European Symposium "Triathlon Sydney 2000". INSEP (Hrsg.), 1998. - S. 174-175, L319 / I.L.11. / 25829, ISBN: 2-86580-102-0)
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Bibliographic Details
Subjects:
Notations:endurance sports
Published in:Symposium Européen Triathlon Sydney 2000
Language:English
Published: 1998
Edition:Paris: INSEP (Hrsg.), 1998. - S. 48
Document types:book
Level:advanced intermediate